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Einfache Garderobe II

Im letzten Text kam ich auf das Ausmisten der Kleider zu sprechen. Nun nehme ich mich noch meinem Spezialthema an, der Farbe. Zur besseren Kombinierbarkeit lohnt es sich, sich auf wenige Farben zu beschränken und ein oder zwei Basisfarben plus Akzentfarben zu wählen. Ausser dein Stil ist Colourblocking und Farb-an-sich-Kontraste. Farbe kann bewusst als Stilmittel eingesetzt werden.

 

Grundsätzliches:

 

  • Helle Farben wirken leichter, aber voluminöser.
  • Dunkle Farben wirken kleiner, aber schwerer.
  • Bunte Farben ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und haben Signalwrkung.

 

      Es empfiehlt sich, die Basisfarbe deinem Typ gemäss warm- oder kühltonig zu wählen und dann dabei zu bleiben. Basisfarben sind eher dunkle oder gedeckte Farben, die für alle Teile eingesetzt werden können. Sie wirken zurückhaltend, formell und sachlich. Kühltonigen rate ich zu schwarz, marine und anthrazit, warmtonigen zu warmem Grau (Greige), Petrol oder Braun. Ganz eindeutig ist schwarz die einfachste Wahl, weil es immer schwarze Stücke im Laden zu kaufen gibt und schwarz tolerant ist, was die Kombinierbarkeit verschiedenster Nuancen anbelangt. Nur steht schwarz Menschen mit hellem Kolorit nicht unbedingt was für marine oder warmgrau spricht. Die Mehrheit deiner Kleidung ist idealerweise in der/den Basisfarbe/n. Dazu kannst du an Oberteilen und Accessoires deine Akzentfarben kombinieren, was aber nicht zwingend nötig ist. Ein Outfit nur in Basisfarben (gerne auch mehrere zusammen) wirkt minimalistischer. Akzente können Pink, Bordeaux, Himmelblau, Orange, Türkis oder Saftgrün sein. Hauptsache die Nuance hat einen eher hohen Bunttonanteil und wirkt als Blickfang. Die richtigen Bunttöne am Oberkörper lenken den Blick auf dein Gesicht und dein Augen, du wirst so fassbar für dein Gegenüber.    

 

Wie schaut es farblich in deinem einfachen Kleiderschrank aus?

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