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10 Anregungen vor einem Neukauf

Alles Ausmisten nützt in der Regel nicht viel, wenn am Zufluss der Waren nichts verändert wird.  Klar ist auch, dass sich Dinge verbrauchen und auch mal ausgewechselt werden müssen. Was ich aber meine, ist das Tür und Tor Öffnen für wahllos angehäufte Gegenstände, die sich einfach so in meinen Haushalt einschleichen. Und sie tun das nicht selbständig, ich bin keine gute Hüterin meines Heimes! Und ehe man es sich versieht, hat man schon wieder verschiedenen Gerümpel herumstehen; Kram, der kein Mensch braucht. In einem unachtsamen Moment mitgenommen, gekauft als Tröster oder um mich zu belohnen oder aufzuheitern oder um mir die Langeweile zu vertreiben.

 

Um nicht mehr zu viele Dinge anzuhäufen lohnt es sich, sich vor dem Kauf folgende Gedanken zu machen:

 

1. Kann ich das gewünschte Teil mit einem anderen ersetzen und brauche es dann nicht?

 

2. Habe ich vor dem Kaufentscheid mindestens eine Nacht darüber geschlafen?

 

3. Wenn ich mich zwischen zwei Dingen nicht entscheiden kann: Lassen! Dann ist es aller Wahrscheinlichkeit nach weder das eine noch das andere.

 

4. Kann ich den Kauf hinauszögern und die Sache einen Monat auf eine Wunschliste schreiben? Vielleicht hat sich nach vier Wochen alles in Wohlgefallen aufgelöst.

 

5. Wenn ich etwas ersetze: Was ist mit dem alten Ding nicht mehr in Ordnung? Ist es wirklich unrettbar verloren oder lässt es sich flicken?

 

6. Was verlässt meinen Haushalt für die Neuanschaffung?

 

7. Wie entsorge ich das neue Ding, wenn es seinen Dienst getan hat?

 

8. Kann ich es mir wirklich leisten und bar bezahlen?

 

9. Gibt mir der neue Gegenstand ein gutes Gefühl und mag ihn gerne um mich haben?

 

10. Mach ein Foto von dem gewünschten Gegenstand. Vielleicht reicht das schon und du musst ihn nicht besitzen?

 

Vielleicht magst du dich vor deinem nächsten Kauf davon anregen lassen. Ich mache das oft, merke aber auch, dass ich mir ein Teil schönrede, wenn ich es unbedingt haben will. Was mir sehr gut hilft, ist warten. Die Wunschliste ist bewährt und auch das Fotografieren, vor allem von Kleidern und Schuhen. Mein Konsum ist für meine Begriffe immer noch zu hoch, es würde noch mit weniger gehen. Manchmal sind die Lust und die Freude an etwas Neuem da, auch wenn es nur halb nötig ist. Denn wirklich nötig sind in der Regel nur sehr wenige Dinge.

 

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