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Minimalistische Farbpalette Teil II

Was bisher geschah:

 

Im letzten Post ging es darum herauszufinden, ob dein Kolorit warm- oder kühltonig ist. Nun geht es um die Feinabstimmung: Finde heraus, ob du ein Sommer- oder ein Wintertyp bist von der kühltonigen Fraktion, oder ein Herbst oder ein Frühling von der Gruppe der warmtonigen Menschen.

 

Sommer vs Winter

Der Unterschied zwischen einem Sommertyp und einem Wintertyp ist folgender:

 

Sommer:

hell, getrübt, kühl

 

Winter:

dunkel, rein (leuchtend), kühl

  

Diese Eigenschaften beziehen sich auf die Farbpalette wie auch auf das Kolorit des Menschen. Hier einige Beispiele:

  

Sommerfarben:

Marine, Rauchgrau, Taubenblau, Salbeigrün, Mattrot, Malve, Bananengelb, alle Grautöne bis Anthrazit, Milchweiss, kühles Sandbeige, Greige, rötliches Braun

 (kein Schwarz, kein Weiss, kein Orange)

  

Sommereigenschaften: 

Umflorter Blick, weiches Augenweiss, getrübte Irisfarben, aschige Haarfarben von Blond bis Braun, bräunt ehre langsam und nur milchkaffeefarben. Eher der nordische Typ.

 

Winterfarben:

Alle Farben aus dem Farbkreis exkl. Orange. Weiss, Schwarz und alles, was dazwischen liegt, Schwarzblau, Schwarzbraun, Greige

(kein goldenes Beige, kein Orange, keine Rost- und Schlammtöne)

 

Wintereigenschaften:

Kontrastreiches Augenweiss, klare Irisfarben, dunkle Haarfarben von Braun bis Schwarz, bräunt gut und leicht oder gar nicht -> Schneewittchentyp. Eher die Südländerin.

 

Frühling vs Herbst

Der Unterschied zwischen einem Frühlingstyp und einem Herbsttyp ist folgender:

 

Frühling:

hell, rein (leuchtend), warm

 

Herbst:

dunkel, getrübt, warm

 

Diese Eigenschaften beziehen sich auf die Farbpalette wie auch auf das Kolorit des Menschen. Hier einige Beispiele:

 

Frühlingsfarben:

Petrol, Warmgrau, Türkis, Frühlingsgrün, Sprossengrün, Lachsrot, Apricot, Tomatenrot, Rotlila, Braunrot, Narzissengelb, alle goldbeigen und -braunen Töne. (kein Schwarz, kein Weiss, kein Royalblau, kein Pink)

  

Frühlingseigenschaften:

Helle, klare Iris, evtl. mit goldenen Sprenkeln, Haare mit Gold- oder Rotschimmer oder Kupferfarben. Sommersprossen. Eher der skandinavische Typ.

 

Herbstfarben:

Goldbraun, Rostrot, dunkles Beige, Khaki, Olive, Schlamm, dunkles Petrol, Goldgelb, Orange, Rotviolett, alle goldunterlegten Braun und Beigetöne, Erdfarben. (kein Schwarz, kein Weiss, kein Royalblau, kein Pink)

 

Herbsteigenschaften:

Warmtonige Irisfarben, rothaarig oder kupferfarben, Braun mit rötlichem Schimmer. Sommersprossen. Bräunt nicht sehr gut. Eher der irische Typ.

 

Da die Natur aber viele Spielarten kennt, gibt es immer Ausnahmen. Allerdings gibt es bei diesem Konzept keine Mischtypen, alle Menschen lassen sich klar einer Palette zuordnen.

 

Wie testen?

 

Herausfinden tust Du Deinen Typ, indem Du verschiedenen Farbtöne aus der warmen oder kühlen Palette (je nachdem was Du in Schritt eins herausgefunden hast) an Dein Gesicht bringst und die Wirkung auf Deine Ausstrahlung ganz genau beobachtest.

 

Wo wirkst Du gesund und «voll im Saft»?

Wo bildet sich eine natürliche Harmonie mit deinen Eigenfarben?

Wo rastet etwas spürbar ein? (wichtigster Punkt!)

Es entsteht eine Gesamtharmonie, die kaum mit Worten zu erklären ist. Aber wenn sie entsteht, ist dieser magische Effekt deutlich zu sehen!

 

Noch ein paar Tipps: 

 

Schaue nie auf die Farbe, sondern nur auf den Effekt, der in deinem Gesicht passiert.

Lasse Dich nicht von Deinen persönlichen Farbvorlieben und -abneigungen beeinflussen.

Betrachte es als Experiment, das mit Achtsamkeit durchgeführt eine neue Erfahrung schenken kann.

Nimm Deine Palette als Anregung, keinesfalls als Dogma.

Bleibe frei und spielerisch im Farbe Tragen und Kombinieren.

 

Solltest Du allerdings jetzt immer noch Zweifel haben, zu welchem Farbtyp du gehörst, so bist Du nicht alleine. Es ist schwer, sich selbst objektiv zu sehen. Ich habe mich vor rund 25 Jahren erstmals intensiv mit dem Thema beschäftigt, und obwohl ich eine Farbenfachfrau bin, konnte ich mich nicht sicher zuordnen. Eben weil der Farbpinsel der Natur bei mir etwas ungewohnt herumgespielt hat. Sollte es dir ähnlich gehen, magst Du Dir vielleicht in dem Fall Unterstützung von einer Farbberaterin holen.

  

 

Alles Liebe, Barbara

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