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Was brauche ich wirklich?

Warum ich?

 

Bestimmt kennst Du das auch: Du befindest Dich in einer misslichen Situation, und fragst Dich, wie zum Teufel Du da reingeraten bist. Du fragst Dich vielleicht auch «Warum trifft es gerade mich?» oder überhaupt was das Ganze soll. Um in so einem Fall zu klaren und vor allem neuen Gedanken zu kommen, hilft folgender Satz:

  

Stell Dir vor, Du hast das alles ganz genau so gewollt. Was ist der Vorteil, der Dir daraus erwächst?

 

Wenn wir uns ernsthaft auf diese Frage einlassen, entstehen neue Gedanken zu einem Thema. Die Eigenverantwortung wird uns bewusst und wir können neue Aspekte unseres Lebens sehen.

  

Unbewusstes Brauchen

 

Die immer passende Frage des Minimalismus «Brauchst Du das wirklich?» Lässt sich hier neu interpretieren. Denn betrachten wir den Vorteil, der uns eine ungewollte Situation bringt, offenbart sie etwas, das wir anscheinend brauchen, das uns aber vorher nicht bewusst gewesen ist. Erkennen wir das, können wir auch entscheiden, ob wir es in unserem Leben behalten wollen, oder ob wir es verabschieden wollen.

  

Innenschau im Minimalismus

 

Dies ist nur ein Aspekt vom inneren Minimalismus, der sich mit der Frage beschäftigt, «was ist meine Essenz, was ist mein Eigentliches?» Wertefragen können geklärt werden, attraktive Ziele definiert und unter Einbezug der persönlichen Ressourcen erreicht werden. In dem Sinne meint diese Definition des Minimalismus viel mehr als entrümpeln, entsorgen und ausmisten. Vielmehr geht es darum, das in mein Leben zu ziehen, was mich glücklich macht und loszulassen, was mir längerfristig Schaden zufügt.

  

Was ist Deine Essenz?

  

Alles Liebe, Barbara

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