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Niemand lebt Dein Leben besser als Du

Was machen die anderen?

 

Manchmal hadere ich mit mir. Ich schaue auf all die anderen Menschen, die scheinbar erfolgreich und dynamisch durch ihr Leben streben. Bei mir entsteht dann das Gefühl, nicht zu genügen. Die anderen scheinen ihr Leben besser gestalten zu können und selbstwirksamer zu sein. Ob das wirklich so ist, kann ich allerdings nicht beurteilen. Ich lasse mich täuschen von den vorgeschobenen Bildern.

 

Ich bleibe bei mir

 

Diese Gedanken sind menschlich, aber unnötig. Denn ich fahre am besten, wenn ich meinen Fokus auf mir habe und mich nicht vergleiche mit den anderen. Denn: Wer könnte meine Leben besser leben als ich? Wer könnte den Job, Barbara zu sein besser übernehmen als Barbara? Dazu kommt, dass jeder gegen aussen die vermeintlich beste Version seiner selbst zeigt. Die hat zwar kaum jemals mit allen Aspekten eines Menschen zu tun,  befriedigt aber das Selbstwertgefühl. Es hilft, die Angst, abgelehnt zu werden, im Zaum zu halten.

 

Sich zeigen

 

Liessen wir es zu, dass wir uns einander zeigen, mit all unseren Facetten, entstünde mehr Echtheit. Der manchmal angestrengte Perfektionismus hätte keine Chance mehr und wir alle dürften entspannter durchs Leben gehen. Unsere angeblichen Schattenseiten nicht mehr verbergen zu müssen, macht es uns leichter, sie anzunehmen und erlaubt dem Vis-à-vis ganz automatisch, seine auch mehr zuzulassen. Bin ich mich, kann ich erst die Erfahrung machen, angenommen zu werden.

 

Was braucht es dafür? Es braucht etwas oder vielleicht sogar sehr viel Mut, sein Wesen zu zeigen. Je nachdem, wieviel wir vorher verborgen hielten. Doch wir werden mit echter Zuneigung belohnt: Wer uns jetzt (noch) mag, mag wirklich uns. Nicht das Bild, das wir ihm zeigen.

 

Hilfst Du auch mit?

 

 

Alles Liebe, Barbara

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