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Genug! – Die Kampagne für Suffizienz-Pioniere

Sich selber Grenzen setzen

 

Es gibt Menschen, die haben genug. Genug vom Konsumieren, vergeuden, sinnlosen Ressourcen verschleudern und genug davon, die Erde auszubeuten. Genug von einem Leben in äusserem Überfluss und genug davon, nicht mehr zu wissen, wie ein angemessener Lebenswandel zu pflegen sei. Diese Menschen haben sich unter der Initiative von Dirk Henn zusammengeschlossen mit der Mission, die Erde zu schützen und nachhaltig zu leben.

 

Gemeinsam sind wir stärker

 

Es gibt eine Plattform – www.genug.de – wo interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter eine Erklärung für einen klimagerechten Lebenswandel unterzeichnen. Jeder sucht sich seine eigene Herausforderungen und nimmt eine Veränderung in seinem Leben vor, um mit weniger auszukommen, ohne dabei die persönliche Lebensqualität aus den Augen zu verlieren. Jeder wählt selbst, was er an seinem Verhalten verändern möchte, um nachhaltiger zu leben.

 

Eine neue Kultur

 

Die Initiatoren schreiben: "Wir haben von allem genug – und wollen doch immer mehr. Es ist an der Zeit, einer Kultur der Gier und Ausbeutung eine Kultur des "genug!" entgegenzusetzen. Viele Menschen machen sich bereits auf den Weg. Eine lebenswerte Zukunft wird solidarisch, demokratisch und solar sein – und wir wollen den Grundstein hierfür legen."

 

Eine Einladung: Schliesse Dich an!

 

Fühlst Du Dich von diesen Gedanken angesprochen, lade ich Dich ein, auf der Seite von www.genug.de zu stöbern. Vielleicht lässt Du Dich anregen, ebenfalls Deine persönlichen Herausforderungen im Klimaschutz anzunehmen und Dich dieser Gemeinschaft anzuschliessen. Ich habe es getan, und es fühlt sich toll an! Ich verliere so nie aus den Augen, das ich gemeinsam mit andern auf dem Weg bin, etwas zum Positiven zu verändern in dieser Welt.

 

Die Komfortzone verlassen

 

Ich habe Verschiedenes ausprobiert und z.T. auch wieder verworfen, wie mit Kastanien oder Waschnüssen waschen (die Wäsche wurde nicht sauber), nur noch mit 30° zu waschen (dito), Abfall zum grössten Teil zu vermeiden (klappt recht gut, unverpackt einkaufen ist aber oft nicht in meinem Budget), weniger lang duschen und nur mit Wasser (meine Haut dankt es mir), Plastik fast gänzlich aus meinem Haushalt zu verbannen, lieber das Velo als die ÖV’s benutzen (gut für die Fitness und das Portemonnaie), klein wohnen (24m2), weniger kaufen, mehr leihen und tauschen, Second Hand kaufen, weniger besitzen (bedeutet weniger Pflege und weniger Unterhalt), vegan essen (mit wohldosierten Ausnahmen), möglichst bio und fair einkaufen, wenn schon was gekauft werden muss.

 

Bei meinen Bemühungen, die Erde zu schützen, stosse ich auch immer wieder an meine Grenzen und schätze daher die neue Möglichkeit, sich im Netzwerk von genug! mit Gleichgesinnten auszutauschen und neue Anregungen und Motivation zu erhalten.

 

 

 

Alles Liebe, Barbara

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Franz (Samstag, 25 Mai 2019 08:55)

    Toller Beitrag.
    Da bin ich auch dabei.