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Bewusste Sprache: Karin Schrag kommt zu Wort

Der folgende Text baut auf das Interview mit Karin Schrag vom 14. Mai 2019 im Becanto in Bern auf.

 

Freiräumerin aus Berufung

 

Karin Schrag – Freiräumerin aus Berufung – befriedigt mit ihrem Angebot das Bedürfnis nach einer befreiten und klaren Innen- und Aussenwelt. Als Aufräumcoach begleitete sie fünf Jahre lang ihre Kundschaft beim materiellen Loslassen. In Impulsreferaten zum Thema Freiräumen konnte Karin Schrag ihre Leidenschaft für die bewusste Sprache leben. Daraus wuchs der Wunsch, sich ganz dem sprachlichen Freiräumen zu widmen. Karin ist in Ihrer Mission für die bewusste Sprache als Referentin und Kursleiterin unterwegs, hat aber auch ein online-Training für Sprachbewusste, Eltern und Führungskräfte im Angebot.

 

Ich habe mit Karin Schrag über bewusste Sprache gesprochen.

 

Unsere Sprache spiegelt unser Inneres

 

«Sprache hat mit uns zu tun. Wie auch beim materiellen aufräumen gilt hier das Universalgesetz wie innen so aussen und umgekehrt. Sprache bewusst wahrzunehmen hilft uns, unsere Themen zu erkennen. Verändere ich meine Sprache im Aussen, kann auch eine Veränderung in meinem Innern stattfinden.» Äussert Karin Schrag ihre Gedanken und meint zum Beispiel Füllwörter wie eigentlich, im Prinzip und grundsätzlich. Diese nehmen unserer Sprache die Klarheit und werden gerne unbewusst verwendet, um vermeintlich höflicher zu wirken. Lenken wir unser Augenmerk darauf, wie wir sprechen, können wir vieles über uns selbst lernen, meint Karin. Sich unserer Sprache bewusst zu werden, überlässt uns die Freiheit, wie wir sprechen wollen.

 

Fragen haben eine grosse Kraft

 

Karin Schrag ist als Coach auch sensibel für die richtigen Fragen. Sie verzichtet darauf, Ratschläge zu geben. Sie bietet in ihren Kursen und Referaten einen bunten Blumenstrauss von Möglichkeiten an, die ganz nach persönlichen Bedürfnissen angenommen und umgesetzt oder aber verworfen werden können. Stelle ich meinem Gegenüber Fragen, so zeige ich mein echtes Interesse und gebe meinem Gesprächspartner den Raum, sich zu zeigen. So ist echtes Erkennen möglich. Karin schrag meint: «Erkennen heisst gehört und gesehen werden.» Dieses umfassende Wahrnehmen wünscht sich wohl jeder Mensch. Dadurch kann ein Prozess in Gang gesetzt werden, der zu neuen, individuellen Lösungen führt.

 

Seelisches Freiräumen

 

«Wir sind alle bereits richtig, wie wir sind. Wir sind auch am richtigen Ort. Es ist nicht nötig, einen Weg zurück zu legen um zu unserem Selbst zu kommen.» sagt Karin. Vielmehr gehe es um das Freilegen des Kerns. Wer bin ich? Was will ich? Sie spricht von einem Nebel, der sich lichten darf. Dieser Nebel bestehe aus Prägungen, Verhaltensmustern und der Erziehung. Das lässt uns zu uns selbst finden, davon ist Karin überzeugt. Wir spüren dass genug ist, wenn wir auf unseren Körper hören und unserer Intuition vertrauen. «Was tut mir gut?» - diese Frage dürfen wir uns immer wieder stellen auf dem Weg zu unserer Essenz.

 

Achtsamkeit auf dem Lebensweg

 

Auch das Thema Achtsamkeit ist wichtig für Karin Schrag. Um herauszufinden, was wirklich das Meine ist, ist eine aufmerksame und achtsame Haltung erforderlich. Das Vorstossen zum Kern gelingt, wenn wir die Reduktion wagen. Karin ermutigt uns, auf unsere Gefühle zu hören auf dem Weg zum Wesentlichen. Diese sind ein wichtiger Wegweiser, um zu erkennen, was zu mir gehört. Es gehe dabei um die Orientierung nach innen statt nach aussen, so dass die gute Lösung in mir entdeckt werden darf. Das sei ein freudvoller Weg, der das Leben leichter und schöner mache, meint Karin Schrag zum Schluss.

 

Dieses Bewusstsein für eine klare Sprache lässt sich unter anderem in Karin Schrags online-Training für sprachaffine Menschen, Eltern und Führungskräfte gewinnen. Es ist gegliedert in drei Einheiten:

 

1. Bewusstsein für meine Sprache

 

2. Wertschätzende Sprache

 

3. Klare Sprache

 

und dauert total zwölf Wochen. Mehr Informationen findest Du auf www.karinschrag.com

 

 

Alles Liebe, Barbara

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