rotviolett - 31. dezember 2017

Heute zieht mich Rotviolett in seinen Bann. Diese Farbe macht durch ihre mystische Ausstrahlung einen fulminanten Schluss im Farbkalender. Die Wirkung ist introvertiert und in sich geschlossen, als künstlichste aller Farben zeigt sie sich abwartend und vornehm. Ihrer Wirkung voll bewusst, scheint sie arrogant und überheblich auf Distanz zu gehen. Sie ist ausserordentlich eigenständig im Ausdruck, von ihren Eltern Blau und Magenta hat sie nicht viel geerbt, sondern wird zu etwas Neuem, das in zauberhafter Magie und elitärem Stil zeigt. Dieser Ton ist extravagant und die feierliche Farbe der Kirche und wird mit Religion und Spiritualität in Verbindung gebracht. Zusammen mit Schwarz entsteht eine mächtige Verbindung, die nach innen zu deinen Dämonen führt. Aber auch mit Weiblichkeit, dekorativer Kosmetik und femininer Schönheit steht diese Schattierung in Verbindung. Sie liegt im Farbkreis auf fünf Uhr, zwischen Blauviolett und Magenta.

 

In der Kleidung steht diese Nuance dem Herbsttyp. Der Rotanteil erwärmt diese Farbe, die aufs Schönste harmoniert mit rötlichen Haaren. Sie wirkt mystisch und will ein Geheimnis bewahren, ihre Trägerin erscheint besonders und betont das Ungewöhnliche. Rotviolett hat immer etwas Unnatürliches und Gewolltes, es will sich in Szene setzen und betont die Diva in mir. Mit edler Zurückhaltung drückt diese Nuance das Extravagante und Aussergewöhnliche aus, kleidet Dramatikerinnen und Koniginnen aufs Feinste.

 

In der Architektur ist dieser Farbton überaus typisch für den „üppig und intensiven“ Wohnstil. Sein Glamour ist wegweisend für diese Art einzurichten und taucht den Raum in ein dunkles und geheimnisvolles Licht. Es ist keine häufig verwendete Farbe, zu besonders ist ihre künstliche, aber betörende Wirkung im Raum.

 

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beige - 30. dezember 2017

An diesem Tag ziehe ich die Farbkarte in beige. Dieser Farbton ist warm, sandig-staubig und hat eine naturverbundene Ausstrahlung. Er wirkt trocken und weich, weil er nahe am Hautton ist. Er hat einerseits etwas Rohes, weil viele unbehandelte Materialien diesen Farbton aufweisen, andererseits erinnert er an Make-up und unser grösstes Organ, die Haut. Es ist also ein ganz natürlicher Farbton, der uns sehr nahe kommt. Entweder mag man das, oder es ist einem zuwider. Mir gefällt am Beigen die grosse Bandbreite, die diese Nuance einnehmen kann. Es gibt viele Schattierungen von Beige, er dehnt sich aus zu hellem Fast-Chamois, auf der anderen Seite neigt er sich zum Braunen hin. Gemischt wird diese getrübte Nuance aus Schwarz, Weiss, Gelb und Rot. Alternativ aus den Komplementärfarben Blau und Orange, aufgehellt mit Weiss. Beige findet sich nicht im Farbkreis, aber im Farbraum ist sie oben hinten rechts.

 

In der Kleidung gibt es für jeden Farbtyp das geeignete Beige. Entweder weist es einen Gelbanteil auf für die warmtonigen Typen, oder er tendiert zu Grau und steht somit einem Sommer und Winter. Beige ist sehr zurückhaltend und als helle Basisfarbe gut geeignet. Es kann etwas blass machen und fad wirken. Kombiniert mit einem bunten Akzent wird diese Farbe aber belebt, gemeinsam mit Weiss entsteht ein sommerlich-frisches Farbenpaar, das elegant und jugendlich wirkt.

 

In der Architektur ist Beige ein oft eingesetzter Farbton. Diese Wärme tut den meisten Räumen gut, vor allem wenn sie mit kühlem Weiss oder einem anderen blauhaltigen Ton ergänzt wird. Er ist ähnlich wie Grau eine Art Farbpause und kann gut grossflächig angewendet werden. Vor allem in unbehandelten Materialien zeigt sich die ansprechende Wirkung des Beigen, das dann durch Struktur und Haptik wirkt. Das so entstehende Spiel mit Licht und Schatten bereichert jeden Raum. Beige gehört zum Wohnstil „gemütlich und entspannt“, wird in seiner kühleren Variante, dem Greige, auch im Wohnstil „pur und natürlich“ gebraucht.

 

 

 

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hellblau - 29. Dezember 2017

Nach dem gestrigen Rosa nun wieder eine Pastellfarbe: Hellblau. Diese Farbe zieht mich zu sich hin, ich spüre ein Sehnen und eine Sehnsucht; ich möchte mich ganz in diese Farbe betten. Ich wusste gar nicht, dass ich Hellblau so gerne habe! Es erinnert mich an die Weiten des Himmels, und ich sehe vor meinem geistigen Auge die Luftperspektive vor mir, in der alles bläulich scheint. Ich könnte stundenlang in diese Nuance schauen, gerade jetzt tut sie meinem Auge und meinem Herz sehr gut. Der Charakter des Blauen wird durch die Beimischung von Weiss grösstenteils erhalten, da Weiss die Farbe zusätzlich abkühlt. Und doch… Hellblau ist lieblicher, verspielter, „kleiner“ und niedlicher als Blau, das erwachsen wirkt. Wie alle mit Weiss aufgehellten Farben erscheint die Schattierung weich und flaumig wie eine Feder. Sanftmut und milde Gelassenheit passen gut zu diesem Farbton, der früher gerne von Müttern für ihre kleinen Knaben ausgesucht wurde.

 

In der Kleidung passt diese mittelhelle Nuance gut zu einem Sommertyp, insbesondere wenn sie noch etwas getrübt ist. Sie lässt die Trägerin vertrauenerweckend aber auch verständnisvoll und empathisch wirken. Einem sportlichen-zarten Naturell steht sie besonders gut, sie wirkt auf Oberteilen und Foulards kühl-erfrischend, sauber und gepflegt.

 

In der Architektur setzte ich diese Farbe kaum ein. Zu herzig ist ihre Wirkung. Allerdings auf Fassaden sieht man sie öfters, was in ihrer Weichheit einen besonderen Widerspruch darstellt für ein kompaktes und stabiles Mauerwerk. Sie öffnet den Raum, gehört dem „romantisch und verspielten“ Wohnstil an und ist in noch hellerer Ausprägung ein besonders geeigneter Deckenton, der Luft und Weite in die Architektur bringt.

 

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rosa - 28. dezember 2017

Welch schöner Start in den Tag: Die Herzensfarbe Rosa habe ich gezogen! Eine meiner liebsten Nuancen ist das kleine Rot, lieblich und sanft wie ein Kaschmirschälchen. Es ist unschuldig und kindlich und wirkt sich beruhigend auf uns aus. Es erinnert an zarte Babyhaut und an weiche Materialien, die diese einhüllen. Sensibel wirkt Rosa auf unser Empfinden, entspannt unser erregtes Gemüt und lässt uns wieder Bodenhaftung nach Aggressionen spüren. Liebevolle und zärtliche Gefühle werden mit ihm ausgedrückt, er ist ein tröstliches Heilmittel für unsere Psyche. Die Seele wird gestreichelt und kann auftanken ist sie umhüllt von Rosa. Diese Nuance hat auch einen süssen Charakter und kann billig wirken. Sie erinnert an Kunststoff und Kinderspielzeug. Rosa wird aus Weiss und Rot gemischt, hat aber nichts mehr vom Charakter des Roten. Wo Rot stark, mächtig und kräftig voller Elan durchs Leben schreitet, schwebt Rosa verspielt, kraftlos, fein und empfindlich auf Wolke sieben.

 

In der Kleidung tragen Sommertypen diesen Farbton gut, wenn er etwas gebrochen ist. Rein und etwas kräftiger steht er einem Winter aufs Schönste. Er lässt das Gesicht strahlen und leuchten und die Haut frisch und gut durchblutet wirken. Oft nimmt er den Farbton des Lippenrots auf, was eine bezaubernde Wirkung auslöst. Es ist eher eine Akzentfarbe, geeignet für mittelgrosse Flächen wie Schals und Oberteile. Ist Auffälligkeit erwünscht, lässt sich Rosa/Pink auch gerne grossflächig tragen. Kleine Mädchen lieben diesen Farbton oft sehr, und wählen selbst auch gerne Kleider in dieser Schattierung. Mit zunehmendem Alter tendieren sie eher zum kräftigeren Pink.

 

In der Architektur ist Rosa eher in privaten Räumen anzuwenden. Die intime und verletzliche Ausstrahlung dieser Farbe passt in ein Kinder- oder Mädchenzimmer, aber auch in ein feminines Schlafzimmer. Sie kann grossflächig gestrichen werden und löst so all die oben beschriebenen Empfindungen aus. Ich habe selbst mit dieser Farbe gewohnt, und sie als Balsam für meine Seele empfunden. Als Bettwäsche umhüllt sie uns und spendet auf ideale Weise Geborgenheit.

 

 

 

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aqua - 27. dezember 2017

Der Einstieg in den Tag beginnt mit dieser aquafarbenen Karte. Ich mag diesen Ton, der nicht so intensiv ist wie Türkis, und eine ähnliche, aber mildere Anmutung hat. Er ist ausserordentlich frisch, hat etwas Sprudelndes und erinnert an fliessendes Wasser oder aber an das helltürkisfarbene Meer. Er hat eine mediterrane Wirkung und es kommen mir feiner, goldener Sand und Schwemmholz in aparten Formen in den Sinn. Er mischt sich aus Türkis und Weiss und aus einer Prise der Komplementärfarbe Orange. Dieses Beschwingte, das dem Orangen eigen ist, kommt in der kühlen Ausprägung auch hier im Aquafarbenen vor. Durch das Nachbild ist auch die Gegenfarbe immer in jedem Farbton in Form eines inneren Bildes vorhanden. Dieses wird ersichtlich, wenn dein Blick eine zeitlang auf einer Farbe ruht und dann auf eine weisse Fläche schwenkt. Es erscheint der komplementäre Ton.

 

In der Kleidung steht sehe ich diese Nuance am ehesten an einem Sommertyp. Durch die aufgehellte und leicht getrübte Form wandelt er sich vom warmtonigen Türkis in ein kühltoniges Aqua. Er hat eine beschwingte und lebendig-agile Wirkung und belebt jedes Sommergesicht. In der Kombination mit Basisfarben, allen voran Dunkelbraun, ergeben sich ausgewogene Farbstellungen, da letztgenannte komplementär ist.

 

In der Architektur wähle ich diesen Farbton mit Vorliebe als kühler Akzent. Er geht eine natürliche und selbstverständliche Verbindung mit Holz ein, helle wie dunkel Varianten dieses Baustoffes bilden einen harmonischen Warm-Kalt-Kontrast. Er bringt Kühle, aber keine Kälte in den Raum, erfrischt wie ein spritziges Tonic und strahlt trotzdem auch eine gewisse Rühe aus. Er hat durch den Blauanteil eine gewisse Distanziertheit, ohne aber nie die gute Laune zu verlieren. Er ist eine echte Alternative zu Blautönen, sein leicht vergrautes Wesen und der Gelbanteil lassen ihn aufgeschlossen wirken.

 

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  • #2

    Barbara (Freitag, 29 Dezember 2017 18:31)

    Liebe Gerda - das kann ich gut nachvollziehen und weckt ebenfalls ein positives Gefühl von südlicher Stimmung in mir.

  • #1

    GerdaG (Freitag, 29 Dezember 2017 12:42)

    Die Farbe erinnert mich an die Farbe des Wassers, wie wir es immer auf unseren Reisen nach Griechenland vorfinden. Es wirkt absolut beruhigend auf uns, und weckt gleichzeitig eine Vorfreude auf die kommenden Male

dunkelrot - 26. dezember 2017

Heute ziehe ich die dunkelrote Farbkarte. Dieser Ton ist erinnert an Samt und Seide, ist durch den Schwarzanteil tief in seiner Wirkung und verströmt Eleganz. Die edle Wirkung kommt durch die Verminderung der Kraft des Roten zustande, die Lebensenergie ist gebändigt. Der Charakter dieses Farbtons ist gänzlich anders als die der grossen Schwester Feuerrot. Er ist vornehm und festlich und es kommen mir Bälle und Schlösser in den Sinn. Aber auch der tiefe Ton roter Rosen gleicht dem Dunkelrot und diese sind ein Symbol wahrer Liebe. Diese Nuance hat eine etwas unnahbare Erscheinung, sie lässt mich nicht ganz zu sich und hält mich ein ganzes Stück auf Distanz. Ich werde nicht ganz warm mit ihr, ich möchte sie auch nicht auf meiner Haut spüren. Dunkelrot wird aus Rot und Schwarz gemischt und hat im Farbkreis keinen eigenen Platz. Im Farbraum aber liegt der Ton in der unteren Hälfte auf der rechten Seite.

 

In der Kleidung steht diese feierliche Nuance einem Sommertyp ganz wunderbar. Es ist eine erwachsene Farbe, die der Trägerin Würde verleiht. Sie betont die weiblichen Seiten und trägt sich gut in femininen Schnitten. Sie wirkt nicht unbedingt jugendlich, sondern gesetzt und reif. Sie hat eine ernste Seite, die die Ausstrahlung verhalten wirken lässt. Erhaben bringt sie die klassische Seite des Typs zum Ausdruck.

 

In der Architektur kann diese Schattierung gut in mittleren Flächen oder als Akzent eingesetzt werden. Obwohl sie dunkel ist, kleidet sie eine Raum schön aus lässt diesen erhaben wirken. Optisch kleiner wird er allerdings auch! Zu kühlen Oberflächen bringt er Wärme in den Raum; er gehört durch seinen erdigen Touch in den Wohnstil „gemütlich und entspannt“. Entsteht eine Kombination mit Erdfarben, wirkt die Farbe tendenziell folkloristisch.

 

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grün - 25. Dezember 2017

Der Einstieg heute macht ein ausgewogenes Grün. Dieser Ton liegt im Farbkreis auf zehn Uhr und liegt genau gegenüber von Magenta. Diese zwei Farben zusammengemischt geben getrübte Farbtöne bis hin zum Grau. Grün ist die gefühlte vierte Grundfarbe, das NCS-Farbsystem ist nebst Gelb, Rot und Blau auch auf Grün aufgebaut. Dieser Ton ist genau in der Mitte zwischen Cyan und Zitronengelb, Stabilität und Stagnation aber auch Wachstum und Ausgewogenheit charakterisieren Grün. Wie in der Farbpsychologie üblich, hat die Farbe zwei Seiten, die von uns als positiv oder als negativ empfunden werden. Die Nuance wird mit Natur, Umweltbewusstsein und Erholung in Verbindung gebracht. Die Farbe steht im Hier und Jetzt, es öffnet sich kaum ein Farbraum und sie hat auch keine grosse Strahlkraft. Grün ist mit dem Herzen vereint, beruhigt uns und bringt uns zum Inneren.

 

In der Kleidung können alle Farbtypen Grün unterschiedlicher Schattierung tragen. Dieses hier kleidet einen Frühlinstyp in seiner Reinheit gut. Es drückt Naturverbundenheit und einen guten Zugang zum Herzen aus; die Liebe zu sich selbst und zu allem, was ist, ist der Charakter dieser Farbe. Wers gern bunt mag, kann durch die mässige Leuchtkraft diesen Farbton in mittelgrossen Flächen tragen, andere setzten ihn als Akzent ein.

 

In der Architektur kommt dieser Ton durch die pralle Reinheit weniger zum Tragen. In gebrochener Form aber kann Grün eine gute Wahl darstellen, es ist die einzige Farbe, der wir uns längere Zeit aussetzen können, ohne übersättigt zu werden. Das hat den Grund in der Urzeit, wo noch die ganze Umgebung pflanzengrün war. Das Grün in der Natur hat übrigens einen grösseren Schwarzanteil als dieses hier, was die Ausstrahlung der Nuance verändert und sie wärmer und weniger grell werden lässt.

 

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türkis - 24. dezember 2017

Der heutige Tag beginnt mit leuchtendem Türkis. Diese besondere Farbe zwischen Blau, Grün und Weiss besteht aus dem Künstlerpigment Kobalttürkis. Dies weist eine grosse Reinheit und Strahlkraft auf. Es ist nach Farbenlehre der kälteste Farbton überhaupt und so empfinde ich ihn auch: Klinische Frische, die abweisend und wie gefroren wirkt. Steriles Eis, gepaart mit einer künstlichen Ausstrahlung, das lässt diesen Farbton nicht gerade zugänglich erscheinen, obwohl ich ihn gerne mag. Er wirkt distanziert und fröhlich zugleich. Diesen Widerspruch kommt durch den Blauanteil einerseits, der für die Distanz steht, und den Gelbanteil andererseits, den die frohe Stimmung ausmacht, zustande. Diese Nuance hat ihren Stolz und wirkt überlegen, wenn nicht gar überheblich. Ist das vielleicht der Bruder der Farbe Pink? Er ist weiter dem Kehlkopfchakra zugeordnet und steht für die verbale Kommunikation und unterstützt beim Sprechen und dem klaren Ausdruck.

 

In der Kleidung steht der kühlste aller Farbtöne dem warmtonigen Frühlingstyp besonders gut. Er bildet Totalität zu den warmen Eigenfarben des Frühlings und dessen Palette, und erzeugt so eine harmonische Kombination. Diese Nuance ist auffällig und erfrischt mit seiner Erinnerung an das karibische Meer das Auge des Betrachters. Er ist ein deutlicher Blickfang und wirkt am besten als Akzent in kleiner Fläche.

 

In der Architektur ist dieser Farbton eine klare Aussage und grossflächig wegen seiner Reinheit nicht einzusetzen. Er würde den ganzen Raum überstrahlen und seine Bewohner ebenfalls. Doch in gebrochener und aufgehellter oder verdunkelter Form gibt er ein wunderbares Farbenpaar zu Parkett. Er kühlt zwar den Raum ab, bringt aber Frische, Leichtigkeit und Energie zum Beispiel in ein Badezimmer. In stark verdunkelter Form wird die Kühle durch den Schwarzanteil erwärmt und erscheint uns so viel nahbarer. Eine edle und kostbare Wirkung wird so erzeugt.

 

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koralle - 23. dezember 2017

Mit Freuden entdeckte ich die Farbe der heute gezogenen Karte: Koralle. Dieser Ton liegt zwischen Orange und Pink und ist noch mit einer Prise Weiss vermengt. Meine Farbkarte leuchtet besonders, weil ich der Mischung noch ein wenig Leuchtrot beigegeben habe. Dieser Ton liegt zwischen den Farbwelten, doch seine Wirkung ist klar: freudig bis enthusiastisch, aktiv und dynamisch aber nicht mit roher Kraft, sondern in feiner Ausprägung. Die Nuance hat einen pastelligen Charakter, zeigt aber trotzdem noch eine ganz eindeutige Ausstrahlung. Dieser Schimmer erinnert mich an das zauberhafte Wesen einer Elfe oder eines weiteres Wesens aus einer anderen Welt. Ihr haftet trotz Rotanteil etwas Nichtmaterielles an, das sie märchenhaft und überirdisch wirken lässt. Im Bereich der intuitiven Wahrnehmung ist dies meine Lieblingsfarbe, ich nehme sie vor meinem inneren Auge als warmes Scheinen und Leuchten war, das mein Herz erfüllt.

 

In der Kleidung sehe ich diesen Ton am ehesten an einer Frühlingsfrau. Der leuchtende Charakter dieser Nuance gehört zu der reinen Palette des warmtonigen Typs. Koralle eignet sich vorzüglich als Akzent, zum Beispiel in Gesichtsnähe. Diese Schattierung lässt das Aussehen erblühen und betont das natürliche Lippen- und Wangenrot. Sie wertet alle Basisfarbtöne auf und macht einen leuchtenden Blickfang.

 

In der Architektur kommt der Farbton Koralle nicht sehr oft zum Einsatz und wird eher selten gesehen. Oftmals ist in Wohnhäusern ein Parkett verlegt, und mit ebendiesem ergibt dieser Ton eine Farbwertumkehrung, die die meisten Menschen als eher disharmonisch oder aber als  besonders speziell empfinden. Zu einem hellen Ahornparkett kann aber Koralle eine sehr gute Wahl darstellen, da es kommunikativ und aktiv wirkt und die Geselligkeit anzuregen vermag. Durch die extravertierte Strahlkraft dieser Farbe wird der Raum optisch verkleinert und gleichzeitig erwärmt.

 

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magenta - 22. dezember 2017

Zielsicher greife ich heute Morgen die Farbkarte in Magenta. Endlich, eine meiner Lieblingsfarben! Die Grundfarbe wirkt gefühlt gemischt aus Rot und einer Prise Blau, gilt aber als rein. Sie bildet mit Zitronengelb und Cyan das Trio der Grundfarben. Sie liegt im Farbkreis auf vier Uhr, ihre Komplementärfarbe ist ein mittleres, reines Grün. Dieser Farbton hat etwas Erhabenes, sie wirkt edel und erinnert an das wertvolle Purpur, das ursprünglich aus Schnecken gewonnen wurde. Dieses Pink hat eine vornehme und elegante Wirkung. Interessanterweise ist die Kehrseite dieser Nuance das Billige und Plastikhafte. Auf mich wirkt der positive Eindruck stärker und ich fühle mich zu der Farbe hingezogen. Sie lässt mich durch den Blauanteil ein kleines Bisschen einsinken, aber gerade nur so wenig, dass ich mich nicht entspannt hineinfallen lassen kann. Zu königlich ist ihr Wesen, als dass man sich so locker gehen lassen könnte in ihrer Nähe.

 

In der Kleidung verschönert diese reine Nuance den Wintertyp. Die Leuchtkraft schmeichelt dem kühltonigen Teint und lässt die Trägerin frisch, erholt und strahlend wirken. Einzig zu intensivem Wangenrot ist es des Roten zuviel. In getrübter Form kommt ein Sommertyp toll heraus in diesem Farbton. Er ist eine willkommene Akzentfarbe und als Foulard oder Oberteil lenkt er den Blick auf das Gesicht. Gemeinsam mit Schwarz entsteht ein starker Kontrast, der eine weiblich-dramatische Mischung verkörpert. Mit Grau gibt es eine elegante Wirkung, kombiniert mit Weiss kommt Frische und Sommerlichkeit ins Spiel.

 

In der Architektur ist Magenta eine starke Farbe, die den Raum samtig auskleidet und deutlich Stellung bezieht. In einem Mädchenzimmer kann sie eine gute Wahl sein, oder aber als Subdominanzfarbe ist sie in jedem Raum eine gute Variante, wo ihr mit Zuneigung und Liebe begegnet wird. Grossflächig gestrichen aber dominiert sie zu stark. Magenta hat Wärme (Rot) und Kühle (Blau) gleichzeitig in sich, das wirkt sich auch auf den Raum aus, sie verlangt weder nach einem warmen noch kalten Ausgleich. Als Fassadenton erscheint mir diese Nuance zu intensiv, in etwas gedämpfter Wirkung kann sie eine besondere Wahl darstellen.

 

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blauviolett - 21. dezember 2017

Der Einstieg in den Tag gelingt mit diesem Blauviolett. Der Farbton ist der dunkelste im Farbkreis und liegt auf sechs Uhr. Er setzt sich aus Blau und Magenta zusammen und ist somit die göttliche Verbindung vom himmlischen Blauen und dem irdischen Roten. «Der Kopf in den Wolken und die Füsse auf der Erde» kommt mir in den Sinn. Wo Blau körperlos und fern wirkt, ist Rot die Materie schlechthin. Diese zwei Gegensätze vereint Blauviolett in der Spiritualität. Diese Farbe hat eine mystische Anmutung, wirkt geheimnisvoll und strahlt eine besondere Magie aus. Sie unterstützt die Meditation und die Innenschau. Auf mich wirkt sie besonders tief und sie zieht mich in ihren Bann. Obwohl ich sie als Kleiderfarbe nicht besonders mag wegen ihrer künstlichen und dramatischen Wirkung, gefällt mir der Farbeindruck durch die samtige Tiefe sehr gut. Gemeinsam mit Grün und Orange bildet sie einen harmonischen Dreiklang; dies sind die Sekundärfarben.

 

In der Kleidung steht diese Violett den kühltonigen Charakteren, allen voran den Winteressenzen. Blaugrundig und dunkel verschönert es die Schneewittchentypen und es entsteht eine besondere Betonung dunkelbrauner oder schwarzer Haare. Die Wirkung der Trägerin ist mit dieser Farbe eigen und speziell, sie kann etwas unnahbar erscheinen. Diese Nuance erhält viel Divenhaftes in der Zusammenstellung mit Pink und Schwarz. Warmtonige Farbtypen kleidet ein rotstichiges Violett oder Lila gut.

 

In der Architektur ist Violett eine eher selten angewendete Nuance. Sicher wegen ihrer Dunkelheit und der dramatischen Wirkung. Sie hüllt einen Raum ganz in ein mystisches Licht, was zum Beispiel für einen Raum der Stille oder aber eine spezielle Kirche passend sein könnte. Sie kann Arbeiten unterstützen, die Bodenhaftung und Intuition verbinden, ich kann mir sie vorstellen in einem Therapieraum, einem Meditationsbereich oder Yogastudio. Die Dunkelheit dieses Tones öffnet den Raum und lässt ihn tief erscheinen. Für eine Fassade ist er durch seine Dunkelheit gänzlich ungeeignet, in aufgehellter Form hat er ein zärtliche und softe Wirkung, was für solides Mauerwerk ein Gegensatz darstellt.

 

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dottergelb - 20. dezember 2017

Bei Tagesanbruch wähle ich diese dottergelbe Karte. Sie liegt im Farbkreis genau vis-à-vis vom gestrigen Ultramarinblau. Diese zwei Farben zusammengemischt ergeben in der anteilsmässig richtigen Menge einen dunklen, neutralen Grauton. Komplementärfarben sind harmonisch, das heisst, sie enthalten alle drei Grundfarben Cyan, Magenta und Zitronengelb. Dieser Gelbton ist frühlingshaft und fröhlich, er kommt mir beschwingt entgegen. Ich mag seine Lebendigkeit sehr, die nicht so intensiv ist wie bei Orange, aber deutlich wärmer als bei Gelb. Gemeinsam mit Weiss ergibt sich eine Kombination, die an ein Ei erinnert und an einen Neubeginn denken lässt. Ich werde heute Morgen belebt von dieser Nuance, meine Lebensgeister werden angeregt und meine Gedanken kommen auf Touren. Vielmehr als von Rot, das für Kraft und Energie steht, werde ich aufgeweckt von diesem Ton. Er begeistert mich für den vor mir liegenden Tag, den ich nun von dieser Farbe belebt angehe.

 

In der Kleidung ist dies die Farbe eines Herbstes. Die ausdrückliche Wärme dieser Nuance geht eine angenehme Verbindung mit dem warmen Kolorit dieses Farbtyps ein. Sie hat eine jugendliche und freudig-lebendige Wirkung und tritt gegen aussen und zeigt somit die extrovertierte Seite der Trägerin. Dieses Gelb hellt die erdfarbige Palette der warmtonigen Essenz auf und gibt Licht und sonniges Scheinen in die Farbkombination. Zusammen mit dunklen Tönen wie Violett kommt durch den hohen Hell-Dunkle-Kontrast Dramatik ins Spiel.

 

In der Architektur wirkt dieser Ton grossflächig angewendet durch seine Reinheit zu grell. Allzu stark würden unsere Sinne überschwemmt werden von dem dominanten Farbeindruck. Als Akzent ist das Dottergelb aber ein überaus willkommener Farbtupfer der ein lichtes Leuchten in den Raum bringt. In leicht getrübter, erdigerer Form kann diese Nuance gut grossflächig eingesetzt werden. Er erwärmt den Raum und erzeugt eine sommerliche Stimmung. Durch den Rotanteil, der korrigierend wirkt, ist er weniger empfindlich auf Schatten und vergrünt optisch nicht so leicht.

 

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ultramarin - 19. Dezember 2017

Dieser Tag beginnt mit Ultramarin. Diese blaue Farbe lässt es zu, dass ich tief in sie einsinken kann. Mir kommt ein Blick in die Ferne in den Sinn und die Fahrt ins Blaue. Der Name Ultramarin kommt vom lateinischen „ultramarinus“ und heisst „überseeisch“, ennet dem Meer. Der Ton rückt gehörig von mir weg und es öffnet sich ein Farbraum. Dieser Blauton ist sehr rein und leuchtend, trotz seiner Dunkelheit hat er eine grosse Strahlkraft, die sich nicht ausdehnt, sondern einen Sog entwickelt. Ich mag dieses Blau recht gerne, obwohl es für einen grundsätzlich introvertierten Farbton laut ist. Es ist freundlich und wendet mit sein Gesicht zu. Dieses Blau ist ein reines Pigment, wird der Farbton gemischt aus Cyan und Magenta, verliert er etwas von seiner Kraft. Es hat im Farbkreis einen eigenen Platz und steht auf sieben Uhr, flankiert von Blauviolett und Cyan. Die Komplementärfarbe ist Dottergelb.

 

In der Kleidung harmoniert dieses Blau mit den kühltonigen Typen wie Sommer und Winter. Etwas abgedunkelt ist es ein idealer Basisfarbton, in seiner grössten Reinheit aber lässt es sich vorzüglich als Akzent einsetzen. Kombiniert mit Schwarz kommt eine elegante Wirkung zustande. Die Erscheinung wirkt Vertrauen erwecken und zugänglich, da die meisten Menschen zu Blau einen guten Zugang haben. Gemeinsam mit weiss wirkt es ausserordentlich frisch. Da dieser Farbton eine solch starke Wirkung hat, wirkt es mit anderen Bunttönen zusammengestellt sehr farbig; es kommt ein Farb-an-sich-Kontrast zustande.

 

In der Architektur ist dieser Farbakzent ein Statement, der Raum wird dominiert davon. Als Hauptfarbton undenkbar, wirkt er in einer kleinen oder mittelgrossen Fläche als starker Blickfang. Die Wand öffnet sich optisch und weicht zurück, was den Raum trotz der Dunkelheit des Farbtons grösser erscheinen lässt. Die Wirkung ist stark und sie lässt eine maritime Stimmung entstehen. Diese Nuance ist im Wohnstil „modern und kühl“ aber auch als Akzentton im „puren und natürlichen“ Wohnen gefragt. Als Fassadenton ist die Nuance zu rein und damit zu blendend, auch dürfte die Dunkelheit ein ungewohnter Eindruck hinterlassen.

 

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braun - 18. dezember 2017

Heute habe ich die braune Farbkarte gezogen. Das ist eine unspektakuläre Nuance, die sich ganz der Tradition und der Natürlichkeit verbunden zeigt. Der Farbton ist erdig und bodenständig, hat mit Verwurzelung zu tun und wirkt durch die Trübung im Hintergrund. Braun hat etwas Ernstes, es ist zurückhaltend und bescheiden. Ich denke auch, Braun kann ich vertrauen. Es ist eine Farbe, die ich recht mag und durch ihr bescheidenes Wesen auch gerne trage, vor allem in der Kombination mit Schwarz. Als blosser Farbeindruck bewegt sie mich weniger, allzu verhalten ist ihr Ausdruck. Gemischt wird sie aus dem fröhlichen Orange und Schwarz, die ganze spritzige Lebensfreude weicht der Zufriedenheit einer satten Ernte. Braun gehört zu den Erdfarben, dort kann ihr Name Umbra natur, Braunocker, Chrom-Eisenstein, Saftbraun oder Umbra gebrannt lauten. Braun gehört zum Herbst, und bildet mit den warmen Gewürzfarben eine stimmige Palette.

 

In der Kleidung harmoniert Braun mit allen Farbtypen, je nachdem wohin sich der Farbton neigt. Zum Schwarzen hin gehört er zu einem Wintertyp, getrübt und rotstichig steht er einem Sommertyp, mit goldenem Unterton verschönert er Herbste und Frühlinge. Er ist ein geeigneter Basisfarbton und bildet den Hintergrund für einen bunten Blickfang. Braun kann bieder und langweilig wirken, mit Farbe kombiniert wird ihm aber Leben eingehaucht, so dass es seine Wirkung positiv entfalten kann.

 

In der Architektur kommt Braun sehr oft in Form von Holz vor. Somit ist es ein Farbton, den ich in mehr oder minder heller Ausprägung in beinahe jeder Gestaltung antreffe, sei es im Mobiliar, dem Bodenbelag oder der Decke. Er ist kombinierfreundlich und hält sich warm im Hintergrund. Alle kühltonigen Farben bilden einen harmonischen Warm-Kalt-Kontrast, mit erdigen Farben kombiniert drückt Braun den Wohnstil „gemütlich und entspannt“ aus. Braun vermischt mit Grau ergibt wohnliche Nuancen, die sich mit sehr vielen Akzentfarben bestens kombinieren lassen. Als Wandfarbe ist Braun aussergewöhnlich aber sehr wohnlich, wenn kein mitteltoniger Holzboden dazu kombiniert wird.

 

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lila - 17. dezember 2017

Der Start an diesem Tag: Die Farbe Lila. Ich versuche gerade, den Zugang zu ihr zu finden und ich merke, das gelingt nach einigen Augenblicken. Nach anfänglicher Distanziertheit öffnet sie sich für mich. Das ist eine Nuance, die ich weder trage, noch habe ich sie je bei einer Farbgestaltung eingesetzt. Sie kommt vielleicht ab und zu in kleinformatigen Bildern von mir als verspieltes Element vor. Sie hat als Pastellton eine cremige Anmutung und wirkt weich wie eine aufgeraute Baumwolle. Dieser Farbton erinnert mich zudem an den Schimmer in den Haaren einiger älterer Damen. Lila wird gemeinsam mit Violett dem Kronenchakra zugeordnet. Es sind die Farben der Spiritualität und des Übergangs in die andere Welt. So gesehen hat Lila auch durch den Rotanteil wenig mit der Materie zu tun. Die Verbindung vom Irdischen Rot mit dem Himmlischen Blau vermischt mit unschuldige Weiss lässt etwas Neues entstehen: Göttliche Verbundenheit und das Zurückkehren zur Quellen.

 

In der Kleidung geht dieser Ton dem Sommertyp. Durch den Weissanteil wird jede Farbe in den kühlen Bereich geschoben, diese hier wirkt dazu noch besonders sanft. Ich kann mir Lila gut als Nacht- oder Unterwäsche vorstellen, alles was nahe an der Haut liegt passt gut zu dieser Schattierung. Mit Erdfarben bildet sie eine unkonventionelle Kombination, mit Basics zusammengestellt verkörpert sie den Akzent und steht für den Blickfang und das Licht. Die Trägerin erscheint fein weiblich und betont somit ihre feminine Seite.

 

In der Architektur kann ich mir dieses Lila durch seine Reinheit kaum vorstellen. Doch in etwas gebrochener Form steht es einem Mädchenzimmer oder einem Boudoir, im Wohnstil „romantisch und verspielt“ verschönert es mittelgrosse Flächen. Bei noch grösserer Aufhellung mit Weiss kann diese Nuance gerne auch als Dominanzfarbton angewendet werden. Sie öffnet den Raum durch die kühle Wirkung und lässt die Wände etwas wegerückt erscheinen. Ebenso wirkt die Vermengung des Lilas mit Weiss günstig auf Decken, da diese so optisch angehoben werden.

 

Kommentare: 2
  • #2

    Barbara (Dienstag, 19 Dezember 2017 07:20)

    Ich kann mich noch genau erinnern, ich habe diese Hose geliebt! Sie drückte genau aus, was ich damals sein wollte. Heute ist mir die Farbe eher fern... Ja, ein Pulli oder Strickjäckchen könnte gehen, warum nicht?

  • #1

    Karin (Sonntag, 17 Dezember 2017 18:25)

    Weisst du noch ca 1979 lila/violette Latzhosenphase �
    Ich finde die Farbe für Kleidung extrem heikel, hat für mich so schnell etwas altjüngerliches, aber vielleicht sind lila Blusen einfach altmodisch geschnitten. Läsdigen Pulli in Schwesternfarbe flieder könnte ich mir gut vorstellen.

nachtblau - 16. dezember 2017

Heute Morgen ziehe ich aus meinem Kartenset ein Nachtblau. Es ist, als wollte die Dunkelheit nicht enden, und sie zeigt sich mir von ihrer schönsten Seite. Jetzt fehlen nur noch die funkelnden Sterne! Dieser Ton ist enorm tief und samtig, ich kann endlos in ihn sinken und er nimmt mich gänzlich auf. Die Wirkung ist fern, er scheint eine Öffnung aufzutun und es wirkt, als ob ich in den Farbton hinein sehen könnte. Dieses Nachtblau übt eine grosse Faszination auf mich aus und ich werde magisch davon angezogen. Gemischt wird es aus Ultramarinblau und Schwarz und ist somit sehr dunkel, hat aber auch einen Rotanteil. Das Schwarz verfälscht die Farbwirkung des Blaus nicht derart, wie es bei warmen Tönen wie Orange und Gelb der Fall ist, die sehr empfindlich auf Beimengungen von Dunkelheit reagieren. Blau behält im Gegensatz dazu seine Form grösstenteils bei und sie wird sogar noch verstärkt.

 

In der Kleidung wirken die kühltonigen Typen ganz wunderbar damit. Diese Nuance steht einem Sommer- und einem Wintertyp und ist eine ideale Basisfarbe: Vertrauenerweckend, freundlich, nahbar und verlässlich. Dieses Blau ist eine echte Alternative zu Schwarz und lässt die Trägerin zugänglich erscheinen. Es bildet mit beinahe allen Farbtönen eine gelungene Farbstellung, allen voran Grau, wenn man es unbunt und minimalistisch mag. Zu bunten Nuancen bildet diese Schattierung der Farbhintergund und das Farbgerüst.

 

In der Architektur lassen sich wunderbare, edle Akzentwände setzen setzen mit diesem Farbton. Die Wirkung ist elegant und kostbar, Dunkelheit lässt jeden Raum erhaben erscheinen. Er kann im Wohnstil „pur und natürlich“ eingesetzt werden, kommt aber auch beim „modernen und kühlen“ Wohnen ins Spiel. Die Wirkung ist geheimnisvoll und er lässt die Wand zurücktreten und öffnet so den Raum. Wie alle kühlen Farben bildet er mit Holzboden durch den Warm-Kalt-Kontrast eine harmonische Kombination. Zu einem weiss oder anthrazitfarbenen Boden wird die Wirkung sehr abgekühlt, was es für einen Wohnraum zu vermeiden gilt.

 

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orange - 15. dezember 2017

Heute beglückt mich Orange. Keine andere Farbe verbreitet so viel Lebensfreude wie dieser Ton zwischen Gelb und Rot. Er ist spritzig, lebendig und in Bewegung. Ich werde zum Tanz aufgefordert, und drehe mich voll ausgelassener Freude. Es ist zudem die Farbe der nonverbalen Kommunikation und des Konsums. Mass zu halten fällt schwer mit Orange an unserer Seite! Es ist die Verlockung schlechthin und greift Impulse auf. Ich liebe die Glücksgefühle, die dieser Farbton als natürliches Antidepressivum zu erzeugen vermag. Ich würde die Farbe gerne tragen, und habe es auch schon getan, doch als kühltoniger Typ gibt das eine ganz abenteuerliche Kombination zu meinem Hautton. Diese Nuance wirkt stark und gegenwärtig, tritt nach aussen und kann zarte Gemüter schon mal überschwemmen mit ihrer intensiven Wirkung. Sie ist extrovertiert und laut, Bescheidenheit ist nicht ihr Ding. Obwohl ich sonst nicht so auf einen dominanten Auftritt stehe, bin ich hingerissen von dieser Fröhlichkeit.

 

In der Kleidung kommt ein Herbst gross heraus mit diesem Farbton. Mit Orange wird analysiert, ob ein Mensch warm- oder kalttonig ist, da die Unterschiede am augenfälligsten hervortreten. In der kühlen Palette gibt es kein entsprechendes Gegenstück, es gibt für den wärmsten aller Farbtöne keine kalttonige Ausprägung. Am nächsten am Orangen ist ein grauhaltiges Beige, das aber eine ganz andere Wirkung hat.

 

In der Architektur gehört dieses reine Orange in die Farbgruppe des „farbig und unkonventionellen“ Stils. Es erinnert an die 70er Jahre und hat eine retrohafte Anmutung. Sobald Orange gebrochen wird, kommt es als Erdfarbe im „gemütlich und entspannten“ Wohnen zum Zuge. Dieser Ton kann in seiner Reinheit vorzüglich Akzente setzen, ist er leicht abgetönt mit Schwarz, Grau oder Weiss lässt er sich auch problemlos grossflächig anwenden.

 

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senfgelb - 14. dezember 2017

An diesem Tag kommt Senfgelb zum Zug. Die Erscheinung dieser Nuance ist warm und trocken und erinnert an Wüstensand und Dünen. Ich merke, wie diese Farbe nach Frische verlangt und sich in mir ein Durstgefühl regt. Der Farbton ist natürlich und erinnert an Erdfarben wie Ocker. Diese Schattierung kommt durch ein warmes Gelb und Schwarz/Grau zustande, sie ist herb und etwas bitter. Ich habe seit vielen Jahren einen guten Zugang zu diesem Gelbton, kombiniert mit Pastells ergeben sich so Inversionen. Das meint eine Farbwertumkehrung; die im Farbkreis hellen Nunacen werden verdunkelt und die dunklen Töne aufgehellt. Solche Farbenpaare wirken eigenwillig und besonders wie z.B. Aqua oder Rosa und Senf und sind ein Merkmal des „farbig + unkonventionellen“ Wohnstils. Senfgelb ist aromatisch und erdig, wirkt bodenständig und erwärmend. Trotz diesen positiven Eigenschaften ist es auch eine Trübung des Gelben, das an Gift und Galle erinnert und somit einen negativen Ausdruck hat.

 

In der Kleidung steht dieser getrübte Farbton den Herbsttypen. Kühltonige Menschen lässt es fahl und alt aussehen, doch eine Herbstessenz bringt dieser Farbton zum leuchten. Naturrote und kastanienfarbene Haare gehen eine abgestimmte Verbindung mit Senfgelb ein. In den letzten Jahren war dieser Farbton und seine Nachbarfarben in Textilien vermehrt zu sehen und war eine willkommene Abwechslung zu der gewohnten Farbpalette.

 

In der Architektur bringt diese Schattierung das Licht und den Glanzpunkt in eine Gestaltung. Ich habe diese Farbe während sehr langer Zeit oft und gerne eingesetzt, einfach weil die Wirkung so gut ist. Er ist nicht so grell wie ein reines Gelb und erscheint wärmer, liest sich aber von der Wirkung im Raum als ein Gelb. Ich wohnte auch viele Jahre mit unterschiedlichen Formen dieser Nuance und sie entsprach mir immer sehr. Sie harmoniert mit warmen wie mit kühlen Farbtönen, einzig zu Parkett ist das Zusammenspiel nicht befriedigend, da sich das Kolorit zu ähnlich ist.

 

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  • #1

    Maya Février (Donnerstag, 14 Dezember 2017 10:23)

    Liebe Barbara
    Ich habe deine "Türchen" zum Farbkalender bis zum Senfgelben heute, alle nacheinander geöffnet. Ich musste!
    Wie du von meinen Bildern weisst, liebe ich Farben und vor allem Farbkombinationen, dies nicht minimalistisch :)
    Begonnen habe ich beim 14. und da deine Ansichten zu den verschiedenen Farben spannend zum Lesen sind, musste ich immer wieder einen Farbschritt zurück, bis zu Hellgrün. Tolle Idee dieser Kalender, bin gespannt auf weitere Farben.
    Herzlich Maya Février, die deine Leidenschaft zu den Farben teilt.

grau - 13. dezember 2017

Heute ist ein grauer Tag. Ich mag Grau, es ist so wunderbar neutral und liegt in all seinen Schattierungen zwischen dem Licht und der Dunkelheit. Diese Nuance ist ausgewogen und bezieht keine Stellung, färbt sich aber optisch ins Gegenteil ihrer Nachbarfarbe ein und ist somit ein Chamäleon. Grau ist die Schlichtheit in Person, es ist die visuelle Pause und der Ruhemoment. Je nach Glanzgrad, Textur und Umgebung wirkt  Grau edel, elegant und zurückhalten bis staubig, eher trocken und undefiniert. Als idealer Begleiter von Bunttönen bleibt diese Schattierung stets im Hintergrund und bringt Farbe an seiner Seite zum Leuchten. Aber auch als Solitär entfaltet es seine stille Kraft. Gemeinsam mit Schwarz und Weiss gehört es zu den puristischen Farben und gefällt so manchem Minimalist. Sein Gewicht ist weder schwer noch leicht, sein Volumen weder gross noch klein, und so bleibt es bescheiden im Hintergrund.

 

In der Kleidung gehört Grau je nach Ausprägung zu den kühlen oder warmen Farben. Neutrale Töne werden dem Sommer- oder Wintertyp zugeordnet, warme Grautöne kleiden Frühlinge und Herbste gut. Grau lenkt das Augenmerk sanft auf die natürliche Farbigkeit des Gesichts und hält sich ansonsten zurück. Es ist der ideale Kombipartner zu Farbe und beruhigt jedes bunte Outfit.

 

In der Architektur ist es die Farbpause und der neutrale Hintergrund. Es wird häufig eingesetzt und ist in der Gestaltung von Räumen und Fassade eine ganz wichtige Farbe. Besonders sind auch Grautöne, die eine kleine Menge eines Bunttones enthalten und sich so Richtung Farbe schieben. Allen voran ein mit Gelb/Orange abgetöntes Grau namens Greige, das zu allem passt, wenn nur der Hell-Dunkel-Unterschied gross genug ist.

 

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hellgelb - 12. Dezember 2017

Hier vor mir liegt ein Hellgelb, fein und mit Weiss abgetönt. Wie alle Pastells wirkt es sanft und weich, es hat mit dem ursprünglichen Buntton nicht mehr viel gemeinsam. Die stechende Wirkung des Gelben, sein intensive Strahlkraft ist gedämpft und abgemildert, Hellgelb kommt cremig und soft daher, man vermutet eine ebensolche Konsistenz wie bei Eiscreme. Diese Nuance hat eine freundlich-liebliche Ausstrahlung, und es kommt auch eine gewisse Romantik zum Tragen. Ich nehme die Schattierung eher gewichtslos und tendenziell vergeistigt war, dass sie das Denken unterstützt ist ihr immer noch anzusehen. Sie ist nicht getrübt wie ein Naturton, kann aber die Frische in eine solche Palette bringen. Sie hat wie die Vollfarbe Gelb eine Bewegung in sich und verkörpert eine lebendige Fröhlichkeit. Durch die Abschwächung der Intensität ist sie in dieser Aufhellung viel zugänglicher als Zitron.

 

In der Kleidung kann ich mir an einem Sommertyp diese Gelbnuance gut vorstellen. Sie ist aufgehellt und passt zu der lichten Farbpalette eines Sommers. Zusammen mit Weiss wirkt sie sommerlich-frisch, zu Silbergrau elegant und edel. Die verträumte Eigenschaft dieses Gelbs wird betont in der Kombination mit einem Rosa und ergibt so eine feinfühlige aber auch fröhliche Farbstellung.

 

In der Architektur passt dieser Farbton gut als Dominanzfarbton. Er kann problemlos grossflächig eingesetzt werden und lässt ein Raum sonnig und sommerlich erstrahlten. Wird dieses Gelb in einem nordseitigen Raum angewendet, tendiert der Schattenton zum Grünlichen. Als Akzent kann er in Verbindung zu anderen Bunttönen wirksam werden. Es gehört in die Palette vom Wohnstil „modern + kühl“ und gibt diesen Räumlichkeiten eine klare und überschaubare Wirkung.

 

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  • #1

    Marlise (Donnerstag, 14 Dezember 2017 13:32)

    Ich liebe dieses gelb!

zitronengelb - 11. dezember 2017

Der Start in den Tag beginnt mit der Grundfarbe Zitronengelb. Gemeinsam mit Magenta (Rotpink) und Cyan (Blau) bildet es im Farbkreis ein gleichseitiges Dreieck, wobei das Zitronengelbe auf 12 Uhr liegt, der Sonne und dem Licht am nächsten. Diese Nuance hat gefühlt einen kleinen Hauch Grün in sich, das lässt sie sauer, frisch und vor allen Dingen sehr kühl erscheinen. Diese Farbe ist Merkur, dem römischen Götterboten zugewiesen, und steht für das Übermitteln von Nachrichten. Sein geflügelter Helm versinnbildlicht das grosse Tempo der Gedanken, für die das Zitronengelb steht. Dieses Gelb mag ich durch seine Kühle weniger als das rotstichige. Er hat eine fasst aggressives Scheinen und eine dominante Strahlkraft. Gemeinsam mit Schwarz steht es für Warnhinweise und gibt so eine wirkungsvolle Kombination. Es ist die hellste Farbe im Farbkreis und demnach dem Weiss am nächsten, hat aber eine gänzlich andere Anmutung. Dieser Ton ist laut und vor allem schnell, er ist flüchtig und nicht sehr materiell.

 

In der Kleidung trägt ein Wintertyp diese Farbe gut. Seine starken Kontraste mögen mithalten mit diesem intensiven Ton und dieser überstrahlt ihn nicht. Jeder andere Farbtyp würde hinter diesem reinen Gelbton verschwinden und verblassen, doch die ausgeprägten Gegensätze eines Winters fühlen sich wohl damit.

 

In der Architektur lässt sich diese Nuance kaum als Dominanzfarbton einsetzen. Zu hoch ist ihre Reinheit, in dieser intensiven Ausprägung könnte sich kein Wohlgefühl  im Raum einstellen. Tosender Farbeindruck würde uns überwältigen, und innert kurzer Zeit wäre unser Bedürfnis nach Zitronengelb mehr als gedeckt. Aufgehellt, vergraut oder aber auch verdunkelt ist dieser Ton eine gute Möglichkeit, Räume oder Fassaden zu gestalten.

 

 

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caput mortuum - 10. dezember 2017

Dieser besondere Farbton, der nicht eindeutig zu benennen ist, liegt zwischen Braun und Violett. Er lässt sich besonders gut mit Siena und Ultramarinblau mischen und zeigt sich matt auberginefarben. Caput Mortuum heisst auf lateinisch „Totenkopf“ und meint ein synthetisches, rötliches Eisenoxydpigment. Dieser Farbton mag ich seit ich ihn vor vielleicht 20 Jahren entdeckt habe, sehr gerne. Seine Wirkung ist durch den Braunanteil warm und durch den Blauanteil kühl zugleicht. Er hat eine introvertierte Seite durch seine Dunkelheit, zieht mich aber als Betrachterin nicht in einen Sog, sondern steht ganz ruhig an seinem Ort. Es ist ein Ton, der sich erst auf den 2. Blick offenbart, doch viele Menschen mögen ihn sehr. Er hat etwas Unspektakuläres, und ist einem auch nach längerer Zeit durch den geringen Bunttonanteil nicht über. Die Farbe gehört zu der Gruppe meiner Liebsten, gemeinsam mit Greige, Senfgelb, Pink und Schwarz.

 

In der Kleidung kann ich mich nicht recht entscheiden, an wem ich diese Farbe gerne sehen würde. Da ich die Nuance nicht eindeutig als warm oder kalt definieren kann, lässt sie sich auch keinem Typ zuordnen. Ich vermute, sie sähe sie am ehesten an einem Sommertyp harmonisch aus. Sie ist näher an Aubergine als an Braun.

 

In der Architektur ist diese Akzentfarbe ein sicherer Wert. Mit Eichenparkett und greigefarbenen Wänden als Dominanzfarbton kommt eine ausgewogene Kombination zustande, die den Raum ausgleicht und Harmonie schafft. Dieser Farbton verkleinert grossflächig angewendet den Raum durch die mittlere Dunkelheit, auf Fassaden bildet er eine wunderbare Kombination mit beinahe allen Umgebungsfarben, allen voran dem Pflanzengrün.

 

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rot - 9. dezember 2017

Liebes Rot

 

Weil du die Farbe der Liebe bist, wende ich mich mit ganz persönlichen Worten an dich: Wie wunderschön du leuchtest, welche Stärke und Kraft du ausstrahlst! Ich beneide dich um dein Selbstvertrauen, darum, wie selbstsicher du durch die Welt gehst und dir holst, was du möchtest. Du hast keine Scheu, stehst zu dir und deinen Bedürfnissen und bist ganz bei dir. Lange Zeit hatte ich Mühe mit dir, ich sah in dir nur Gewalt, Zorn, Wut und Aggressivität sowie Verletzung. Die Lebendigkeit des Blutes sah ich nicht, und daher konnte ich mich dir nicht zuwenden. Welche starke Lebensenergie du aufweist, welchen Willen zum Sein und zur Tat du hast, das gefällt mir nun sehr. Seit einigen Jahren dürstet es mich zeitweilig intensiv nach dir, du stehst mir in der Kleidung mit meinen roten Backen zwar nur begrenzt, aber ich schätze dich als willkommener Farbakzent in meinem Leben. Du wirkst so belebend und gibst mir Energie! Du bist mutig und stehst ganz im Leben, gehörst dem männlichen Prinzip an und lebst durch deine Tatkraft die Realität.

 

In der Kleidung gehörst du zu einem Winteryp als kühltoniges Rot mit einem Schuss Blau drin. Als Tomatenrot mit Gelbanteil verzauberst du den Frühlingstyp. Du bist eine Signalfarbe, wer dich trägt, hat etwas zu sagen und will im Mittelpunkt stehen. Du lässt deine Trägerin dominant erscheinen und machst keinen Hehl aus deiner Präsenz.

 

In der Architektur bist du ein klassischer Akzent. Im Wohnstil „modern + kühl“ setzt du gekonnt einen Blickfang, die Aufmerksamkeit ist dir sicher. Du lenkst als Erkennungszeichen die Menschen durch die Räumlichkeiten und gliederst Gestaltungen. Mit Grau bildest du ein lebendiges Farbenpaar, das dich strahlen und leuchten lässt und dich flankiert. Als Fassadenfarbe bist du zu auffällig und gehst keine Verbindung zu den Naturtönen der Umgebung ein. In abgedunkelter Form kannst du aber eine gute Wahl sein.

 

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petrol - 8. dezember 2017

Mein Morgen beginnt mit Petrol. Ich beginne mich langsam zu wundern, ich ziehe keine rotlastigen Farbkarten. Bis jetzt waren die Karten geprägt von Gelb und Blau und dem dazwischen. Doch ich wende mich gerne dieser Nuance zwischen Cyan und Türkis zu und lasse meine Gedanken fliessen. Es ist ein Farbton, der je nach Lehre als warm (Farb- und Modestilberatung) oder als kalt (Farbenlehre) bezeichnet wird. Er lässt sich bevorzugt aus Kobalttürkis und Schwarz mischen, ist also eine Verdunkelung des Türkis. Ich merke, dass ich tief in diese Farbe einsinken kann, sie bittet mich zu sich und wünscht sich einen Besuch von mir. Blau im Allgemeinen ist die meist geliebte Farbe, und ich empfinde Petrol als zugänglich und nahbar. Sie hat eine ruhende Freundlichkeit, mich schaut ein liebenswürdiges Gesicht an, das Gelassenheit und Friede verströmt. Gemeinsam mit Sand oder Greige kommt eine milde Kombination zustande, die eine gewisse maritime Anmutung hat.

 

In der Kleidung können alle warmtonigen Typen wie Herbste und Frühlinge diese Nuance tragen. Sie harmoniert wunderbar zu rötlichen Haaren und als gibt als Blauvariante einen kühlere Gegenpol zu all den warmen Tönen der beiden Paletten. Ich habe ebenfalls Versuche damit unternommen, empfand ihn aber zu meinem kühltonigen Kolorit wie ein Störsender. Die Harmonie im Gesicht wurde nachhaltig behindert, das zwar nicht so augenfällig wie bei Orange, doch deutlich zu sehen.

 

In der Architektur wirkt diese Farbe edel und mässig kühl. Sie bringt etwas Dunkelheit und somit eine vornehme Stimmung in den Raum. Wie alle blauhaltigen Farbtöne harmoniert sie gut mit Holz. Als Subdominanzfarbe kleidet sie mittelgrosse Flächen, ganze Räume würde ich nicht unbedingt mit ihr ausmalen, ausser man wünscht eine Farbdusche und hält sich nur kurz in dem Zimmer auf. Als Fassadenton kann sie disharmonisch wirken mit dem Pflanzengrün (Bäume).

 

 

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eisgrün - 7. dezember 2017

Dieser Tag beginnt mit einem Eisgrün.  Dieser pastellige Ton ist sanft und lässt von der statischen Wirkung des Grünen nur noch wenig erahnen. Er wirkt durch den Weissanteil frisch und jung, die Nuance lebt von einer gewichtslosen Erscheinung. Sie lässt mich völlig zu sich, ich spüre keine Distanz zwischen dem Farbton und mir. Ich scheine ihn ganz zu mögen! Also macht die Aufhellung den entscheidenden Unterschied. Es ist so, zu reine Farben verschrecken mich, sie überfluten mich mit ihrer Wirkung. Manchmal fühle ich mich beinahe angegriffen durch eine solche Intensität, die ich körperlich spüren kann. Dieses Eisgrün ist anders, es übt sich in respektvoller Zurückhaltung, ist aber trotzdem ganz da. Freundlich, sachte und eher still. Der Gelbanteil gibt ihm noch den Twist zu mehr Bewegung hin, es ist deswegen wach und zugänglich und keinesfalls verschlafen, wenngleich es auch ruhig und ausgeglichen wirkt.

 

In der Kleidung steht dieser Ton einem Wintertyp. Eispastelle harmonieren ganz wunderbar zu den starken Kontrasten dieses kühlen Farbtyps. Die Wirkung ist zart und fein, es lässt sich damit eine mädchenhafte Weiblichkeit betonen. Das Volumen wirkt grösser mit dieser Nuance und ich sehe ihn deswegen eher an Oberteilen, vielleicht aber auch an Kleidern.

 

In der Architektur lässt sich diese Farbe problemlos einsetzen. Durch den aufgehellten und dadurch abgeschwächten Ausdruck des Grünen wird kein Betrachter von dieser Nuance überschwemmt. Im Gegenteil, die Wirkung ist zwar gut wahrnehmbar im Raum, aber fein und ruhig. Er eignet sich als Dominazfarbton für Decken und Wände, aber auch auf Fassaden. Als Akzent ist er durch den geringen Bunttonanteil nicht geeignet.

 

 

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blaulila - 6. dezember 2017

An diesem Morgen lacht mich ein Blaulila an. Es ist der Farbton „Mambo“ von Little Greene. Mit tanzen kann ich diesen ruhigen Farbton allerdings kaum verbinden, er enthält mir zu wenig Bewegung. Der Rotanteil im Blauen gibt aber einen Hauch Dynamik, somit ist er nicht so ruhig wie ein reines Blau. Obwohl die Nuance zwischen Blau und Violett liegt und mit einer kleinen Menge Weiss aufgehellt ist, spüre ich nichts von der spirituellen Wirkung von Violett. Der Farbton scheint mir recht materiell, ich bemerke, die Farbe ist physisch gegenwärtig. Es kann auch sein, dass durch die leicht milchige Wirkung, die durch den Weissanteil entsteht, der ätherische Charakter vom Violetten in den Hintergrund tritt. Für mich ist das in der Zusammenstellung eine tendenziell fröhliche Farbe, kombiniert mit Gelb, Türkis und Orange kommt ein lebensfreudiger Mix zustande, der vielleicht doch noch zum Mambo passt.

 

In der Kleidung passt diese Nuance kühltonigen Farbtypen. Wobei ich sie durch die Reinheit eher einem Wintertyp zuordnen würde. Mir jedenfalls steht diese Farbe ausgezeichnet. Sie ist eine Akzentfarbe durch ihren hohen Bunttonanteil, wird sie grossflächig getragen, ist die Aufmerksamkeit garantiert.

 

In der Architektur kommt mit dieser Farbe eine auffällige Wirkung zustande. Der Eindruck ist trotz Blauanteil, der den Raum weitet, verkleinernd durch die Mitteltonigkeit. Die Reinheit ist gross und daher würde ein solcher Raum einen intensiven Farbeinfluss erfahren. Blau beruhigt, Lila etwas weniger, und die Intensität dieser Farbe wirkt mit Sicherheit stark. Sie passt gut zu Holz weil sie dies abkühlt. Zu Schwarz kommt Dramatik ins Spiel, zu Weiss und Sand Meeresrauschen und Leichtigkeit.

 

 

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eisblaugrau - 5. dezember 2017

Am heutigen Tag ziehe ich ein Eisblaugrau. Eine sanfte Nuance, die kreidig auf mich wirkt. Durch den geringen Bunttonanteil gewinnt sie meine Zuneigung sofort, ich mag Farben, die etwas undefiniert zwischen anderen Tönen liegen und so ihr wahres Wesen nicht gleich preisgeben. Diese hier siedelt sich zwischen Grau, Hellblau und Weiss an und verströmt eine Weichheit und Kühle, die sie elegant und unaufdringlich scheint lässt. Sie erinnert mich an den Schattenton des kalten Weissen, des Schnees. Die Farbe lässt es, wie es für Blau typisch ist, zu, dass ich mit dem Blick tief einsinken kann. Fast wie ein absacken in tiefem Schnee. Das helle Scheinen, das einem aufnimmt und leicht umfasst. Nicht dass ich das wirklich erleben möchte, aber als inneres Bild weckt es angenehme Gefühle in mir. Dieser Ton ist weder trocken noch feucht, ich nehme in am ehesten als leicht staubig und kühl war.

 

In der Kleidung sehe ich dieser Ton an einem kühltonigen Menschen, einem Sommer- oder Wintertyp. Er bringt den Hautton zum Strahlen und geht mit Schwarz oder Grau eine edle Verbindung ein. Diese Farbe kann gut als Basisfarbton getragen werden und nach Wunsch mit einem Buntton wie Fuchsia akzentuiert werden. Magst du den minimalistischen Kleiderstil, ist er sich genug. In der Kombination mit Weiss wirkt er frisch, leicht und fern.

 

In der Architektur passt diese Nuance sehr gut als Dominanzfarbton für Decken, Wände und Fassaden. Er lässt durch seine kühle Ferne den Raum und das Volumen grösser erscheinen und rückt die Mauern etwas vom Betrachter ab. Obwohl er recht nichtfarbig erscheint, addiert sich die Farbmenge im Raum und es kommt eine hellblaue Farbwirkung zustande. Stilmässig wirkt er sicher in einem «modernen + kühlen» Ambiente gut, kombiniert mit Holz entsteht ein Warm-Kalt-Kontrast, der alle Grundfarben beinhaltet und somit Totalität entstehen lässt.

 

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  • #2

    Barbara (Donnerstag, 07 Dezember 2017 08:37)

    Liebe Karin - das tönt ja ganz spannend! Vielleicht erreicht sie dich noch, die Erinnerung und durchbricht die Eisschicht.

  • #1

    Karin Bryner (Mittwoch, 06 Dezember 2017 18:34)

    Liebe Barbara
    Etwas hallt in mir extrem nach bei deiner Beschreibung dieses Blaus. Es weckt Emotionen der Sentimentalität und trotzdem etwas Jugendliches. Eine Erinnerung kommt fast ganz hoch, schafft es aber noch nicht, die Eisfläche zu durchbohren, die sie unten hält.

cyan - 4. Dezember 2017

Heute habe ich den Farbton Cyan gezogen. Das ist ein Blau, das gefühlt etwas Gelb enthält im Gegensatz zum rotstichigen Ultramarinblau. Der Farbton gilt allerdings als absolut rein und gehört zusammen mit Magenta (rotpink) und Zitronengelb zu den drei Grundfarben, die nicht mischbar sind und aus denen alle anderen Farben vermengt sind. Cyan ist in der Farbenlehre ein kühles Blau, in der Farb- und Modestilberatung ein warmes. Ich selbst kann mich nicht entscheiden, ob ich den Ton als warm oder kalt betrachten möchte. Ich mag Blau gerne, wenngleich ich auch ein Ultramarinblau bevorzuge. Diese Farbe wirkt fern und zieht mich zu sich hin, sie ist gegen innen gerichtet und gibt Tiefe. Interessanterweise verwehrt mir diese Farbe aber das absolute Hineinsinken, das im Allgemeinen bei Blau so typisch ist. Ich vermute, dass der gefühlte Gelbanteil nach vorne drängt und somit die Öffnung des Farbraumes abnimmt. Es ist eigenartig, dieses Blau lädt mich nicht ein. Es lächelt mich nicht an, vielleicht ist es die Kühle, die zum Tragen kommt, die es etwas reserviert und distanziert wirken lässt. Es ist, als ob ich mir die Freundschaft zu dieser Nuance erst erarbeiten müsste, so ernsthaft und zugeknöpft kommt sie mir vor.

 

In der Kleidung gehört Cyan zu den warmen Farbtypen wie Frühling und Herbst. Blau ist zum Tragen allerdings die toleranteste Farbe im Farbkreis weil sie kompementär zum Hautton ist (Blau – Orange) und kann somit am ehesten auch von kühltonigen Typen getragen werden. Die Farbe strahlt Ruhe und Vertrauen aus und ist in abgedunkelter Form perfekt als Basisfarbton geeignet.

 

In der Architektur ist Blau immer etwas schwierig einzusetzen, da es den Wohnraum stark abkühlt und dadurch zu clean und zu kalt wirken kann. Als Akzentfarbe wirkt es aber zu allen warmen Tönen gut und kann einen holzlastigen Raum angenehm abkühlen. In Farbgestaltungen bin ich mit Blau immer sehr vorsichtig und wohldosiert umgegangen, es gibt wohl nicht manche Gestaltung, bei der ich diesen Farbton angewendet habe. Allerdings in der Verdunklung als Blauschwarz wirkt diese Nuance edel, erhaben, tiefgründig und speziell.

 

 

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gelb - 3. dezember 2017

Heute ist ein gelber Tag. Die Strahlkraft und Energie dieser Farbe mag ich. Sie steht für den regen Geist, das schnelle und logische Denken und ihr Wesen ist es, Licht in das Dunkle zu bringen. Sie ist für mich durch den leichten Rotanteil zugänglich und weist eine Freundlichkeit und Fröhlichkeit auf, die ich sonst nur noch bei Orange finde. Obwohl diese Nuance extravertiert ist und unbeschwert auf mich zukommt, ist mir das nicht unangenehm sondern ich fühle mich nett zum Austausch aufgefordert. Die Lebendigkeit und das Tempo ist deutlich spürbar, wenn ich den Blick in die Farbe senke. Ich empfinde es so, als ob meine Gedanken schneller werden, der ganze Intellekt angetrieben wird und eine Bewegung nach aussen hin stattfindet. Ich werde gehörig aufgeweckt von dieser Nuance, und doch hat sie eine flüchtige Leichtigkeit, ist nicht so in der Materie verhaftet, sondern gewichtslos wie ein Sonnenstrahl. Gelb ist eine Farbe, die empfindlich auf Schwarzanteile reagiert, sofort bekommt sie einen Grünstich, wird gallig und schweflig und zeigt ihre matte Seite.

 

In der Kleidung würde ich diese Nuance einem warmtonigen Typ zuordnen, am ehesten einem Herbst. Sie lässt durch ihre Ausstrahlung das Volumen grösser, aber das Gewicht weniger wirken. Sie drängt sich in den Vordergrund und eilt der Trägerin voraus. Nicht viele Menschen tragen diese jugendliche Farbe gut, obwohl ich sie sehr gerne sehe. Gelb ist immer etwas ein Wagnis, zusammen mit Schwarz kombiniert ergibt sich der grösste Farbkontrast, der eine Warnung aussendet und somit viel Dramatik verströmt.

 

In der Architektur ist die Reinheit dieses Tons schwierig anzuwenden. Kleinflächig mag es gehen (Kissen etc.), aber als Dominanzfarbton würde ich die Farbe brechen, um keine grafische Wirkung zu erzielen. Gelb an sich reagiert empfindlich auf Schatten und in nordseitig gelegenen Räumen kann es schon mal grünstichig und energiearm erscheinen. Decken lässt es tiefer wirken, in hohen und kleinen Räumen mag diese Farbwirkung erwünscht sein. Auch als Wandfarbton verkleinert es den Raum, was aber durch das sonnige Erscheinen wieder wett gemacht wird.

 

 

 

 

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dunkelgrün - 2. dezember 2017

Obwohl ich mit geschlossenen Augen die Karte ziehe, kam heute wieder ein Grün heraus. Ein Dunkelgrün, eine mit Schwarz abgetönte Nuance. Diese ist durch den Schwarzanteil viel geschlossener und ruhiger, der Ton introvertierter als das Hellgrün von gestern. Das Grün zieht sich etwas zurück, rückt ein wenig ab von mir, was mich einlädt, auf die Farbe zuzugehen. Sie zieht mich sozusagen zu sich hin. Nicht so stark, wie das bei einem Blau der Fall wäre, aber doch spürbar. Die Wirkung kommt durch den Blau- und Schwarzanteil zustande, und sofort dehnt sich die Farbe weniger aus. Ich stelle fest, dass ich zurückhaltendere Farben mehr mag als laute. Vielleicht weil sie meinem Naturell eher entsprechen? Obwohl mir nach der Farbanalyse als Wintertyp die leuchtenden Farben besser stehen, fühle ich mich zu den leicht matten mehr hingezogen. Dieses Grün könnte ich mir durchaus vorstellen zu tragen, auch wenn ich im Moment wieder eine bevorzugt neutraltonige Phase habe.

   

In der Kleidung lässt sich diese Farbe im Original meines Erachtens nicht klar einem Farbtyp zuordnen. Sie ist nicht eindeutig kühl und liegt auf der Grenze zu den warmtonigen Farben. Das macht der Schwarzanteil, der drängt die Farbe zu mehr Wärme hin.

 

In der Architektur hat diese Nuance eine edle Anmutung und könnte zum Beispiel durch ihre statische Wirkung in allen Wohnräumen oder auch in einer Bibliothek eingesetzt werden. Sie harmoniert gut zu Eichenparkett. Es ist eine Farbe, die zurzeit nicht unbedingt im Trend liegt und deswegen im Retro-Style „farbig und unkonventionell“ einen guten Platz findet. Die Wirkung ist eher nach innen gerichtet, im Raum steht die Farbe dort, wo sie ist und sie lässt durch die Mitteltonigkeit ein Zimmer eher kleiner erscheinen.

 

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  • #1

    Aline (Samstag, 02 Dezember 2017 09:09)

    Sehr spannend, was ein einziger Farbton so alles in sich birgt und nach aussen trägt...

hellgrün - 1. dezember 2017

Meine erste gezogene Farbkarte zeigt ein Hellgrün. Ein frisches, jugendliches Erbsengrün. Knackig und voller Elan steht es für den Neubeginn und das Wachstum, was passt zum Beginn der Adventszeit. Andererseits steht Grün auch für die Stagnation, wobei ich finde, dieser gehört eher ein dunkleres oder gar gedecktes Grün an. Hellgrün ist eine Farbe, die ich nicht mag. Zu Grün allgemein habe ich nicht sehr einen guten Zugang, fast als einzige aller Farben aus dem Farbkreis. Grün ist zudem die Farbe des Herzens, gemeinsam mit Rosa, das ich dafür sehr liebe. Rosa (Rot) ist komplementär zu Grün, die zwei Farben stehen sich also im Farbkreis gegenüber. Das heisst, dass sie zusammen gemischt ein dunkles Grau ergeben. Es bedeutet weiter auch, dass im Grünen in Form des Nachbildes immer Rot (Rosa) mitschwingt und umgekehrt. So entsteht vor meinem Auge Rot, wenn ich das Grün eine zeitlang anschaue und dann mein Blick auf eine weisse Fläche lenke. Mein geliebtes Rosa ist also auch im eher abgelehnten Grün vorhanden. Diese hellgrüne Farbe scheint mir auch durch ihren hohen Bunttonanteil schwierig zugänglich, allzu reine Farben schrecken mich ab, sind mir zu grell und kommen mir zu nahe. Der Gelbanteil dieses Grüntones drängt nach vorn, kommt auf mich zu und springt mich an, dadurch ist das ein extravertierter Farbton, der auf Kontaktaufnahme aus ist.

 

In der Kleidung ist dieses nicht ganz einfach zu findende Sprossengrün eine Nuance, die dem warmtonigen Frühlingstyp steht. Sie ist eine starke Akzentfarbe und lenkt den Blick auf sich. Zu den Gold- oder Honigblonden oder rötlichen Haaren bildet diese Nuance eine harmonische Verbindung, die das Kolorit eines Frühlingstyps wunderschön zur Geltung bringt.

 

In der Architektur kann ich mir diese Farbe wegen ihrer Leuchtkraft nur sehr schwer vorstellen. Aber in einem modernen Bau als wohldosierte Akzentfarbe könnte sie eine leicht futuristische Anmutung entstehen lassen. Als dominante Wandfarbe scheint sie mir gänzlich ungeeignet, da sie einen grünen Schein auf den Gesichtern entstehen lässt und das ein ungesundes Aussehen gibt.

 

 

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farb-kalender - 29. november 2017

Bald ist es soweit, und der Advent beginnt. Ich habe mir hier einen Adventskalender der besonderen Art ausgedacht: Ein Farben-Special, jeden Tag berichte ich hier über eine andere Farbe. Da Farben nach wie vor zu meinen Leidenschaften gehören und ich ihr Wesen mag, möchte ich hier dem Thema einen besonderen Raum bieten. Normalerweise geht es hier um Minimalismus und ein einfaches Leben, doch die farbige Seite von mir möchte sich mal wieder ausdrücken und nutzt nun dieses Medium.

 

Die Regeln:

 

Ich ziehe jeden Tag eine Farbkarte aus meinem selbstgemalten Farbkartenset.

 

Ich schreibe etwas über die Farbe: Wirkung, Wesen, Eigenschaften, Gedanken…

 

Ich lade jeden Tag den neuen Text hier hoch.

 

Jede Farbe kommt nur einmal vor.

 

Der Farb-Kalender startet am 1. Dezember und endet am 31. Dezember 2017.

 

Kommentare: 2
  • #2

    christin (Mittwoch, 29 November 2017 18:50)

    super idee liebe barbara. ich freue mich auf einen adventskalender der farbigen art :-)

  • #1

    Fränzu (Mittwoch, 29 November 2017 10:21)

    Liebe Barbara
    Eine gute Idee.
    Schön für alle die es lesen.
    Einen wunderbaren Tag für Dich.
    Franz