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Tagesimpuls: Boden


  • Auf welchem Boden stehst du?
  • Wieviel Boden beanspruchst du?
  • Wie ist deine Bodenhaftung?

Alles beginnt mit unserer Ankunft auf der Erde. Wir wurden in diese materielle Welt hineingeboren, um mit unserem Körper in der und durch die Materie zu wirken. Was auf den ersten Blick selbstverständlich erschein, offenbart sich auf den zweiten Blick als doch etwas vielschichtiger.

 

Kennst du das auch, dass du vor allem den Kopf bewohnst und dein Leben aus dieser Schaltzentrale heraus lebst? Du organisierst, denkst, planst und bringst alles in deinem Alltag unter, was da so von dir erledigt werden will. Deinen Körper nimmst du dann wahr, wenn er Hunger oder Durst anmeldet oder am Abend endlich ruhen will. Und natürlich, wenn er krank ist und laut nach deiner Zuwendung ruft. Doch wie bist du im ganz normalen Alltag in Kontakt mit deinem Körper?

 

Unser Körper ist unser Boden.

 

Unser Körper ist das Synonym für den Boden und die Erde. Wie gut bist du in deinem Körper verankert? Spürst du ihn? Wann? Befriedigst du seine Bedürfnisse, wenn er friert, schwitzt, bewegt werden will, ruhen will? Wie sieht es mit genug Schlaf und bekömmlichem Essen aus? Und damit: Du solltest zur Toilette gehen, zögerst das aber hinaus, weil du noch dieses oder jenes zuerst fertig machen willst.

 

Sitzen wir ganz in unserem Körper, wird gelebte Spiritualität erst möglich. Wie meine ich das? Der Spiritualität entsprich die Farbe Violett. Sie setzt sich zusammen aus Rot und Blau. Rot steht für die Erde und den Boden, auf dem du stehst und ist dem Wurzel Chakra zugeordnet. Blau ist eine geistige Farbe und gehört zum Chakra des dritten Auges. Die Verbindung zur Quelle offenbart sich über unser Scheitel Chakra, das die Farbe Weiss oder Violett zeigt. Um also das Violett zu leben, braucht es (nebst dem Blau) ein kräftiges und gesundes Rot. Es braucht eine gute und klare Verbindung zu unserem Körper.

 

Frage dich jetzt, wie es um dein Rot, deinen Körper und deinen Boden bestellt ist. Stehst du auf einem sicheren Boden? Gefühlt oder effektiv im Aussen? Wie bist du materiell gestellt? Hast du das Erdbeben vom 15. März 2021 14:27 bewusst mitbekommen? Wie war das? Falls ja, wo konntest du dann inneren Boden finden, wenn der äussere wankt?

 

Dann: Wieviel Boden beanspruchst du? Bist du ein Mensch, der eher eine Pfahlwurzel wachsen lässt, oder ein wenig tiefes, aber weit verzweigtes Wurzelgeflecht wie ein Myzel hat? Nimmst du dir mehr, als du wirklich brauchst?

 

Wie ist es um deine Erdung bestellt? Spürst du deine Füsse, wenn sie kalt sind oder die Schuhe drücken? Läufst du gerne Barfuss? Magst du deinen Körper?

 

Heute habe ich zwei Übungen für dich und ich lade dich ein, die zu wählen, die dich anlächelt:

 

1. Nimm einen Klumpen Ton. Mache dich vertraut mit dem Material: knete, streiche, klopfe ihn und was dir sonst noch dazu einfällt. Spüre nun in deinen Körper. Forme den Klumpen so, wie du deinen Boden fühlst. Teile auf FB ein Foto deines Bodens.

 

2. Nimm ein rotes Blatt Papier oder male dir eines an. Lege es auf den Boden. Stehe jetzt barfuss darauf und schliesse deine Augen. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit in deinen Körper. Was kannst du wahrnehmen? Und wo? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Ps: Alternativ zu Rot bietet sich auch Braun an.

 

Bei mir so:

Auf das rote Blatt stand ich am Dienstag. Es fühlte sich so an: Die Fusssohlen nahmen ein Abstossen wahr und sogleich stieg eine Wallung in mir auf. Der Schweiss brach mir aus und es war mir sehr unangenehm und zu stark in der Wirkung. Jetzt stehe ich auf ein braunes Blatt: schon beim Anschauen werde ich zum Braun hingezogen. Dann spüre ich die Schwerkraft deutlich. Angenehm magnetisch und fest stehe ich auf dem Boden. Das Wissen zu spüren, nicht von dieser Erde runterfallen zu können, beruhigt mich. Ich fühle mich sicher und willkommen.

 

Und bei dir so?

 

 

Alles Liebe, Barbara

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Kommentare: 1
  • #1

    Fränzu (Donnerstag, 18 März 2021 10:42)

    Liebe Barbara

    Vielen Dank für Deinen Text. Es ist immer wieder eine Freude diese zu lesen. Ich wünsche mir, dass Deine Texte und Impulse immer mehr Menschen erreichen. Da steckt ganz viel Weises, Schönes und Berührbares drin. Und natürlich auch Fragen:-).

    Aus unserem letzten Telefon möchte ich noch dies sagen. Du hast mir von den Knoten erzählt und gesagt, dass Du nicht so sehr beunruhigt warst, und wenn es doch etwas Schlimmes gewesen wäre, Du dies hättest annehmen können. Ich bewundere Deine Offenheit und Annahme, für das, was das Leben so vorbeibringt. Das ist eine grosse Ressource und ich versuche selber, dies auch so zu leben. Und ich wünsche mir auch, dass dies immer mehr Menschen tun, als sich gegen alles zu wehren und in Widerstand zu gehen.

    Einfach einen wundervollen Tag und bis gli.
    Herzlich
    Franz